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DR
Már
Die Nacht vor der Scheidung : Roman
Márai, Sándor, 2004| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-492-04287-1 |
| Verfasser | Márai, Sándor
|
| Systematik | DR - Deutsch Roman |
| Verlag | Piper |
| Ort | München |
| Jahr | 2004 |
| Umfang | 219 S. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Sándor Márai |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Sabine Krutter; Melancholische Bilanz einer gescheiterten Gesellschaftsform. (DR) Woran liegt es nur, dass das schriftstellerische Werk von Sándor Márai bei Leserschaft und Kritikern gleichermaßen Begeisterung auslöst? An der psychologisch durchdachten Handlung? An der poetischen Sprache? Oder daran, dass diese Romane genau den Nerv unserer Zeit treffen, obwohl - oder vielmehr gerade weil - sie bereits vor rund 70 Jahren am Vorabend des Zweiten Weltkriegs in Ungarn erstmals veröffentlicht wurden? In einer Zeit, die - wie heute - geprägt ist von tief greifenden sozialen Veränderungen, von Unsicherheit und Zukunftsängsten, von der Suche nach Neuorientierung. Es heißt Bilanz zu ziehen, sich einer Lebenslüge zu stellen und mit dem Zerfall einer Lebens- und Werteordnung konfrontiert zu werden. Mitunter binnen einer Nacht. Wie in der "Nacht vor der Scheidung": Der akkurate, ehrgeizige und erfolgreiche Richter Christoph Kömüves hinterfragt immer öfter seinen Beruf und sein Privatleben - beides ein Muster an zunehmend freud- und sinnloser Pflichterfüllung. Christophs Innenleben öffnet sich dem Leser im Lauf eines heißen Septembernachmittags sowie des darauf folgenden schwülen Abends, den er mit seiner Frau und Honoratioren der Budapester Gesellschaft verbringt. Dieser 126 Seiten umfassende "Vorspann" ist zugleich der stärkste Teil des Romans, obwohl das vordergründig Spannende erst mitten in der Nacht passiert: Christoph erhält überraschend Besuch von seinem Jugendfreund Imre Greiner. Die Scheidung des angesehenen Arztes von Anna Fazekas ist für den folgenden Tag anberaumt. Doch der Tod ist dem Richter zuvor gekommen. - Imre fordert von seinem Schulkollegen Antwort auf das Scheitern dieser Ehe. Zutiefst erleichtert nimmt Christoph das Verschwinden der "Schatten der Nacht" zur Kenntnis und kehrt in die sichere Geborgenheit eines gewöhnlichen Arbeitstages zurück. Die "dunklen Seiten des Lebens" sollen in seinem Dasein der "hehren Pflichterfüllung" keinen Platz finden. - Trotz des eher schwachen und enttäuschenden Schlusses, der dem Leser auch kitschig-triviale Elemente nicht erspart: Márai ist und bleibt ein meisterhafter Interpret zwischenmenschlicher Beziehungen. Allen Bibliotheken empfohlen! ---- Quelle: Pool Feuilleton; Ein junger Richter soll am nächsten Tag die Ehe seines Schulkameraden scheiden. Als er am späten Abend heimkommt, erwartet ihn sein Jugendfreund mit der Bitte um ein Gespräch und eröffnet ihm: "Die Verhandlung kann nicht stattfinden, weil ich heute meine Frau getötet habe." Er bittet um eine für ihn entscheidende Antwort auf eine Frage. Der packende Roman schildert die tragischen Schicksale dreier Menschen, er vermittelt aber auch ein Bild der Gesellschaft in der Zwischenkriegszeit, inklusive der Vorahnungen des Zweiten Weltkriegs. (mk) *Welt der Frau |