Bemühungspflicht : Roman

Weihs, Sandra, 2025
Libresso
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Medienart Buch
ISBN 978-3-627-00333-3
Verfasser Weihs, Sandra Wikipedia
Systematik DR - Deutsch Roman
Schlagworte Erzählende Literatur: Gegenwartsliteratur ab 1945, Fiktionale Darstellung, Roman, Vorurteile, Österreich, Humor, Geld, Jobsuche, Gesellschaft, Armut, Gesellschaftskritik, Scham, Soziales, Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Sozialsystem, Ironie, Würde, Sandra Weihs, Weihs, Sozialhilfe, Behörde, Beamte, Bewerbungspflicht, Probearbeitstermine, Sozialkritik, Vater-Sohn-Beziehungen, eigenes Haus, Existenzkampf, Systemversagen, Bürokratie, arbeitslos, Bürgergeld, Sozialversicherung, Jobcenter, Leistungsmissbrauch, Sozialleistung, Leistungsbetrug, Bundesagentur für Arbeit, Sozialreform
Verlag Frankfurter Verlagsanstalt
Ort Frankfurt
Jahr 2025
Umfang 247 Seiten
Altersbeschränkung keine
Auflage 1. Auflage
Sprache deutsch
Verfasserangabe Sandra Weihs
Annotation Sandra Weihs' »Bemühungspflicht« folgt mit messerscharfer Beobachtungsgabe und treffsicherem Humor einem Mann, der sich verzweifelt gegen die Demütigungen des Sozialsystems wehrt.









An der Supermarktkasse stellt Manfred Gruber fest: Die Behörde hat die Sozialhilfe nicht überwiesen. Dass die Kartenzahlung erneut abgewiesen wird, treibt ihm vor Scham die Röte ins Gesicht. Es ist ein kalter und regnerischer Tag, ohne Geld muss er den weiten Weg entlang der österreichischen Bundesstraße zu Fuß auf sich nehmen, um die Beamten zur Rede zu stellen. Er hat alle Auflagen erfüllt, alle aussichtslosen Bewerbungen verschickt, die unsäglichen Bewerbungstrainings und unbezahlten Probearbeitstermine absolviert, er ist seiner Bemühungspflicht verdammt noch mal nachgekommen! Die können ihm gar nichts doch er irrt sich.







Ein wichtiger Roman zur richtigen Zeit: Sandra Weihs blickt dorthin, wo die Gesellschaft als Erstes wegschaut. Auf empathische Weise beschreibt die Autorin den verzweifelten Kampf eines im Sozialsystem Alleingelassenen. Ihre messerscharfen gesellschaftlichen Betrachtungen, der treffsichere Humor, hinter dem immer wieder eine Bernhardsche Ironie hervorblitzt, lassen einen nicht los ein Roman, der mit Vorurteilen aufräumt und der seinem Protagonisten das zurückgibt, wonach ihm am meisten verlangt: die Würde.







»Ein Text wie eine Maschine. Atemlos zu lesen. Mit eisernem Mut. Grandios und bitter.« Andreas Maier







» Bemühungspflicht zeugt nicht nur vom literarischen

Können, das die österreichische Autorin

mit ihrem dritten Roman unter Beweis

stellt. Weihs schöpft gleichermaßen mit vollen

Händen aus ihrem Erfahrungsschatz

als praktisch tätige Sozialarbeiterin. Ein

großes Glück für die Literatur.« Judith Solty, der Freitag







»Ein Roman, der sehr grundsätzlich ökonomische Themen aufnimmt und in gesellschaftliche Bereiche blendet, die in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur selten in dieser Form, Wucht und Dringlichkeit aufgenommen werden.« Stefan Gmünder, STANDARD