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JR
Gre
Margos Spuren
Green, John, 2010| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-446-23477-2 |
| Verfasser | Green, John
|
| Beteiligte Personen | Zeitz, Sophie
|
| Systematik | JR - Jugend Roman |
| Verlag | Hanser |
| Ort | München |
| Jahr | 2010 |
| Umfang | 334 S. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | John Green. Aus dem Engl. von Sophie Zeitz |
| Annotation | Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); Autor: Daniela Anna Frickel; Annotation: Der Roman "Margos Spuren" von John Green erzählt von Quentins Suche nach seiner Liebe Margo, auf der er sich selbst findet und erkennt, das man den anderen nie ganz kennt. Rezension: "Man macht sich ein Bildnis. Das ist das Lieblose, der Verrat " - Dieses bekannte Zitat Max Frischs kann als Grundmotiv des Romans "Margos Spuren" angesehen werden. Die Kulisse dieser ungewöhnlichen Liebesgeschichte bildet eine künstliche Neubausiedlung in Orlando. Kurz vor dem Highschool-Abschluss kommt der Ich-Erzähler Quentin seiner heimlichen Liebe Margo, die aufgrund ihrer Extrovertiertheit einen besonderen Ruf genießt, näher. - Zumindest für eine Nacht, in der Margo den eher angepassten Quentin zu kriminellen Handlungen anstiftet. Nach diesem Abenteuer ist sie plötzlich verschwunden. Quentin macht sich auf die Suche und findet Spuren, die Margo in einem anderen Licht erscheinen lassen. Dazu zählt auch die Lyrikanthologie "Grashalme" von Walt Whitman, die er zu interpretieren versucht, um das Mädchen zu finden. Nach detektivischer Suche und einer abenteuerlichen Autofahrt entdeckt er Margo schließlich in Agloe, einem fiktiven Ort, der nur auf Landkarten existiert. Hier kommt es noch einmal zu einer wirklichen Begegnung der beiden und zu einer Erkenntnis: "[W]ir sind nicht verschiedene Halme der gleichen Pflanze. Ich kann nicht du sein. Du kannst nicht ich sein. Wir können uns einander vorstellen - aber nie völlig." Dieser jugendliterarische Adoleszenzroman zeichnet sich durch eine eigenartige Genremischung aus. Der erste Teil erinnert an triviale Highschool-Serien, der zweite aufgrund der Bedeutung von Whitmans "Grashalme" für Quentins Entwicklung an das Genre des Bildungsromans, während der dritte und stärkste Teil das Filmgenre Roadmovie literarisch imitiert. Ein vielschichtiges, wenn auch ästhetisch heterogenes Werk, das den jugendlichen (insb. auch männlichen) Leser ernst nimmt; ein Plädoyer für Authentizität, Mut zu sich selbst und Neugier auf das Leben - ganz im Sinne von Whitmans "Gesang von mir selbst": "Ich feiere mich selbst und singe mich selbst, / Und was ich mir anmaße, das sollt ihr euch anmaßen, / Denn jedes Atom, das mir gehört, gehört auch euch!" ---- Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Cornelia Gstöttinger; Ein Plastikmädchen auf der Suche nach sich selbst, nach einem echten Leben, fernab aller Künstlichkeit. (ab 14) (JE) Wie im vielfach ausgezeichneten Debüt "Eine wie Alaska" (2007) steht auch in John Greens neuem Jugendbuch eine faszinierende und geheimnisvolle Mädchenfigur im Mittelpunkt. Schon seit seinen Kindertagen ist der stille Quentin in Margo, das temperamentvolle Mädchen von nebenan, verliebt. Margo, mutig und bei allen beliebt, tut, so scheint es, immer das, was sie sich in den Kopf setzt, reißt von zuhause aus, wenn ihr nach neuen Abenteuern ist. Eines Nachts steht sie in Quentins Zimmer und bittet ihn, den Gewissenhaften, Braven, um Hilfe: Nach einem verrückten Streifzug durch die Nacht, in der der rechtschaffene Q mehr als einmal über seinen Schatten springen muss, bleibt Margo verschwunden. Und Quentin findet Spuren, rätselhafte Hinweise auf ihren Aufenthaltsort, die Margo nur für ihn zurückgelassen hat. Margos Spuren lassen Q keine Ruhe, er taucht immer tiefer ins Margo-Universum ein. Kannte er sie überhaupt? Oder gab es viele Margos? Und wie dachte, fühlte die echte? Will sie überhaupt von ihm gefunden werden? Q erkennt, dass er erst die echte Margo kennenlernen muss, um einen Weg zu ihr zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt, die lyrische Ausflüge in Whitmans "Grashalme" bereithält und in einer rasanten, kongenial geschilderten Autofahrt quer durch Amerika gipfelt. John Green ist ein begnadeter junger Autor, der die Gefühle junger Leute ernst nimmt und sie nah an ihrem Erleben schildert: Die Frage nach der eigenen Identität treibt Margo, die große Unnahbare, die niemanden hinter ihre Fassade blicken lässt, um. Wie viel preisgeben vom eigenen Wesenskern? Doch Margo will nicht länger ein Plastikmädchen, eine Projektionsfläche für die Wünsche anderer sein, sie begibt sich auf eine Reise zu sich selbst, möchte die hohle, künstliche Hülle hinter sich lassen, echt, lebendig sein. Und vielleicht gelingt es dem sympathischen Q am Ende ja, sie wirklich zu sehen Mit jeder Seite versinkt man tiefer in dieser Geschichte, in der Elemente der Detektivgeschichte, des Roadmovies und Liebesromans gelungen miteinander verknüpft sind. Leichtfüßig erzählt Green von Identitätsfindung und vom berauschten Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt. Pointierte Dialoge, trockener Humor, geniale Vergleiche und Situationskomik sorgen trotz der nachdenklich machenden Thematik, die einen noch länger beschäftigen wird, für Lachsalven. Jugendliteratur vom Feinsten, besonders empfehlenswert! ---- Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); Autor: Ruth Schmidhammer; Quentin beginnt seine Geschichte mit einem Rückblick in die Kindheit. Schon damals waren er und Margo Nachbarn, Spielkameraden, die in einer Neubausiedlung Orlandos leben. Die Kinder finden eine Leiche, die Margos detektivischen Spürsinn anstachelt. Während der Highschooljahre haben die beiden wenig Kontakt. Quentin ist ziemlich verknallt in Margo, aber diese scheint für den schüchternen Jungen unerreichbar. Kurz vor dem Abschluss steht Margo eines Abends gegen Mitternacht vorm Fenster und überredet Quentin zu einer Art Abrechnungstour für untreue Freunde, um abschließend wieder zu verschwinden. Zurück bleibt ein Rätsel in Form eines Gedichtes von Walt Whitman. Quentin lässt sich nun nicht mehr abschütteln und erhält unverhofft Hilfe von seinen Freunden. Gemeinsam reisen sie quer durch die USA immer Margos Spuren nach. John Greens Protagonisten sind immer außergewöhnliche, etwas skurrile junge Menschen, die weit weg vom Klischee gängiger Soaps agieren. Ein spannender Entwicklungsroman, humorvoll und spritzig geschrieben, der voller Überraschungen steckt - ein echter John Green eben. (Junge Erwachsene) ---- Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); Wenn Kartografen in ihre Landkarten Orte einbauen, die es gar nicht gibt, dann um Plagiaten vorzubeugen; wenn Margo Roth Spiegelman in Geisterstädten untertaucht, ist unklar, um welche Person es sich nun eigentlich handelt, der Quentin Jacobson in seiner Liebe, Loyalität und Sorge hinterher rätselt und fährt. Was eigentlich weiß Quentin von Margo, die Indizien und Hinweise zurücklässt. Will sie gefunden werden? Muss sie gerettet werden? Erneut stellt John Green das Rätsel um ein außergewöhnliches Mädchen in den Mittelpunkt seines Erzählens aus männlich-jugendlicher Sicht. Gemeinsam mit seinen wie immer eloquenten Buddys folgt Quentin Margo quer durchs Land und damit der Frage nach der Authentizität eigener Lebenskonzepte. *STUBE* |