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DR
Mai
Wo die Asche blüht : Roman
Mai, Nguyen Phan Que, 2024| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-458-64421-7 |
| Verfasser | Mai, Nguyen Phan Que
|
| Beteiligte Personen | Feldmann, Claudia
|
| Systematik | DR - Deutsch Roman |
| Verlag | Insel Verag |
| Ort | Berlin |
| Jahr | 2024 |
| Umfang | 443 Seiten |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Nguyen Phan Que Mai ; aus dem Englischen von Claudia Feldmann |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Doris Göldner; Ein US-Veteran sucht in Vietnam nach seiner Tochter und ein »Staubkind« möchte seinen amerikanischen Vater finden. (DR) Die Protagonisten des Romans sind einerseits der US-Amerikaner Dan, der schwer traumatisiert vom Vietnamkrieg heimkehrte und bis heute unter den psychischen Kriegsfolgen leidet. Auf der anderen Seite steht der Waise Phong, der es besonders schwer hat, weil man ihm aufgrund seiner Hautfarbe die Abstammung von einem dunkelhäutigen Amerikaner ansieht. Dunkelhäutige Vietnamesen werden besonders schikaniert. Die Wege dieser beiden Männer kreuzen sich, und tatsächlich kann Dan die Spur seiner Tochter aufnehmen. »Staubkinder« wurden in Vietnam jene Kinder genannt, die eine vietnamesische Mutter und einen amerikanischen Vater hatten. Sie wurden massiv diskriminiert und vom Bildungssystem ausgeschlossen. Viele setzten ihre Hoffnung auf die Migration nach Amerika, was die amerikanische Regierung kurz nach dem Krieg in einer Art »Familienzusammenführung« ermöglichte. Die Autorin stellt in ihrem Buch die furchtbaren Folgen des Vietnamkrieges sehr ausführlich und plastisch dar. Vor allem beschreibt sie die Schicksale jener Menschen, die bis zum heutigen Tag darunter leiden, wer sie sind oder was sie erlebt haben. Der Roman entstand auf Grundlage ihrer Doktorarbeit. Die Fakten sind dementsprechend minutiös recherchiert, doch leider leidet die literarische Qualität darunter. Die Geschichte ist ein bewegendes Zeugnis für den vielschichtigen Einfluss des Kriegsgeschehens auf alle Beteiligten. Leider wollte die Autorin zu viele ihrer Forschungsergebnisse und darüber hinaus pädagogische Mahnungen gegen den Krieg unterbringen, wodurch es den Figuren ein wenig an psychologischer Tiefe fehlt. Als Antikriegsbuch empfehlenswert! |