Elfriede Jelinek spielt Gameboy

Stift, Andrea, 2012
Libresso
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Medienart Buch
ISBN 978-3-9503337-5-6
Verfasser Stift, Andrea Wikipedia
Systematik DR - Deutsch Roman
Verlag edition keiper
Ort Graz
Jahr 2012
Umfang 206 S.
Altersbeschränkung keine
Reihe Literatur
Reihenvermerk 17
Sprache deutsch
Verfasserangabe Andrea Stift
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Wolfgang Moser;
Eine gut geordnete und interessante Übersicht über das Werk einer jungen steirischen Autorin. (DR)
Die 1976 in der Südsteiermark geborene Andrea Stift veröffentlicht seit vielen Jahren regelmäßig Texte in Literaturzeitschriften, v.a. in den "manuskripten" (Graz), deren Redaktionsmitglied sie auch ist. Eine Auswahl davon und weiterer kurzer Schriften aus den Jahren 2005 und 2011 findet sich in einer Sammlung mit dem eigenwilligen Titel "Elfriede Jelinek spielt Gameboy", dessen Wahrheitsgehalt die Literaturnobelpreisträgerin bestreitet, zu dem sie aber ausdrücklich ihre Zustimmung gegeben hat.
Dieses Spiel mit Wahrheit, Wirklichkeit und Sprache zieht sich auch durch die 28 locker erzählten Texte, die sie unter die Kapitelüberschriften "Dunkel", "Furunkel" und "Schunkel" versammelt hat. In ihnen geht es auffällig oft um das eigene Erleben, um Träume und Alltage, um Ansichten über das Leben und die Literatur, vor allem aber um die Abgründe, die sich darin auftun. Die Zusammenstellung der ursprünglich unabhängigen Texte erlaubt neue Aussagen und lässt zwischen den Zeilen heftige Kritik am gemeinen Sein in der Provinz wie in Graz erkennen.
Der Band ist eine Sammlung literarischer Schmankerl für alle, die sich für zeitgenössische österreichische Literatur interessieren.