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DR
All
Violeta : Roman
Allende, Isabel, 2022| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-518-43016-3 |
| Verfasser | Allende, Isabel
|
| Beteiligte Personen | Becker, Svenja
|
| Systematik | DR - Deutsch Roman |
| Verlag | Suhrkamp |
| Ort | Frankfurt am Main |
| Jahr | 2022 |
| Umfang | 398 Seiten |
| Altersbeschränkung | keine |
| Auflage | Deutsche Erstausgabe |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Isabel Allende ; aus dem Spanischen von Svenja Becker |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Michaela Grames; Bewegendes Porträt einer starken Frau im Chile des 20. Jahrhunderts. (DR) Violeta del Valle wird im Jahr 1920, zur Zeit der Spanischen Grippe, in Chile als Tochter eines reichen Geschäftsmanns geboren. Sie ist noch ein Kind, als ihre Familie während der Weltwirtschaftskrise alles verliert und ihr Vater sich umbringt. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Tanten flüchtet Violeta aufs Land und verbringt eine glückliche Kindheit in einfachen Verhältnissen. Sie wächst zu einer schönen und selbstbewussten jungen Frau heran und heiratet einen jungen Mann aus einer deutschen Einwandererfamilie. Ihr Lebensweg als Ehefrau und Mutter scheint vorgezeichnet, doch Violeta will mehr vom Leben. Als sie sich Hals über Kopf in den windigen Playboy Julián Bravo verliebt, bricht sie mit allen Konventionen und brennt mit ihrem Liebhaber durch. Von da an gleicht Violetas Leben einer Achterbahn der Gefühle, doch die willensstarke Frau geht ihren Weg, wird Mutter und erfolgreiche Geschäftsfrau und baut sich ein unabhängiges Leben auf. Als Chile nach einem Militärputsch in politischen Wirren versinkt, bleibt auch Violeta nicht von Schicksalsschlägen verschont. Dennoch gibt sie nie auf und lässt sich nicht unterkriegen. Isabel Allende ist mit ihrem jüngsten Roman wieder ein erzählerisches Meisterwerk gelungen. In Form eines Briefes, welche ihre Protagonistin am Ende ihres hundertjährigen Lebens an ihren Enkel schreibt, erzählt sie das berührende Schicksal einer Frau, eingebettet in die historischen Ereignisse im Südamerika des 20. Jahrhunderts. Der Handlungsbogen, der sich über ein Jahrhundert von der Spanischen Grippe bis zur Corona-Pandemie erstreckt, ist perfekt inszeniert. Allende versteht es, ihre Charaktere auszuleuchten und Bilder zu vermitteln, sie erzählt spannend, unterhaltsam, nahegehend und bedient sich einer klaren, eindringlichen Sprache. Ein großartiger Roman, der seine Leser*innen bis zur letzten Seite fesselt. |