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KK
Mei
Mein Vater, der Pirat
Mein Vater, der Pirat, 2014| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-942787-39-0 |
| Beteiligte Personen | Jacoby, Edmund
|
| Beteiligte Personen | Quarello, Maurizio A.C.
|
| Beteiligte Personen | Calì, Davide
|
| Systematik | KK - Kinder Kindergarten |
| Verlag | Jacoby & Stuart |
| Ort | Berlin |
| Jahr | 2014 |
| Umfang | [23] Bl. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | von Davide Calì. Mit Bildern von Maurizio A.C. Quarello. [Aus dem Ital. von Edmund Jacoby] |
| Illustrationsang | zahlr. Ill. (farb.) |
| Annotation | Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); Autor: Marlene Zöhrer; Annotation: Eindrückliches und einfühlsam erzählen Davide Calì und Maurizio Quarello von kindlicher Enttäuschung und Einsicht. Rezension: Der Vater ein strahlender Held, der einmal im Jahr Urlaub macht von seinen wilden Abenteuern auf See, um zwei Wochen daheim bei Sohn und Frau zu verbringen. Für den Sohn, den Erzähler, besteht kein Zweifel daran: sein Vater ist ein großer Pirat. Voll Stolz und Neugier lauscht er den Geschichten, die sein Vater ihm mitbringt und in den lebhaftesten Farben ausmalt. Geschichten von wilden, verwegenen und freien Männern. Dass die Realität ganz anders aussieht und der Vater seine Zeit statt auf dem Meer unter Tage verbringt, erfährt der Junge, als er neun Jahre alt ist. Durch einen Zufall. Nach einem schweren Grubenunglück reisen seine Mutter und er nach Belgien, um den Vater einen der wenigen Überlebenden im Krankenhaus zu besuchen. Ich trat näher an ihn heran, und plötzlich kam er mir wie ein Unbekannter vor, wie jemand, den ich noch nie gesehen hatte. Tatsache ist ja, dass er mir einen Haufen Lügen erzählt hatte. Rückblickend formuliert der Erzähler seine Empfindungen klar und deutlich: Mein Vater, der Pirat, war wirklich gestorben. Stolz und Bewunderung werden zu Enttäuschung, Unverständnis und Verunsicherung. Wer ist der Vater, wenn all die Abenteuer erfunden waren? Und warum hat er ihn all die Jahre belogen? Die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist nachhaltig beschädigt. Bis der Sohn beginnt, die Motive des Vaters zu entdecken und zu verstehen. Und ausgerechnet das Bergwerk in Belgien, das dem Neunjährigen damals seinen Helden geraubt hatte, bringt ihm den Piraten viele Jahre später wieder zurück: Mein Vater, der große Pirat. Er war nie etwas anderes gewesen. Davide Calì und Maurizio A.C. Quarello erzählen in stillen und leisen Tönen von einer schwierigen Vater-Sohn-Beziehung, von kindlicher Bewunderung, enttäuschten Gefühlen und von Versöhnung. Getragen wird die Geschichte, die aufgrund ihrer emotionalen Spannbreite insbesondere Jugendliche und Erwachsene ansprechen dürfte, vor allem durch Quarellos kolorierte Zeichnungen, die das Wechselbad der Gefühle (be-)greifbar machen. Im Zusammenspiel mit der typografischen Gestaltung machen sie Mein Vater, der Pirat zu einem ganz besonderen Buch. ---- Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Birgit Leitner; Dieses liebevoll und ansprechend gestaltete Buch bringt eine Vater-Sohn-Welt und ihre ungelebten Wünsche zur Sprache und versöhnt mit einer Lebenslüge. (ab 6) (JD) Nicht immer ist alles so, wie es einem erscheint oder aber auch erzählt wird. In der Geschichte des kleinen Jungen macht sein Vater ihm vor, dass er in den fernen Meeren ein wilder Pirat ist und aufregende Abenteuer zu bestehen hat. Nur einmal im Jahr kommt er auf Besuch zur Familie. Die Bilder von den Menschen, die mit dem Vater auf dem Schiff leben, werden so eindrucksvoll gestaltet, dass der kleine Bub lange davon zehrt und voll Bewunderung an seinen Papa denkt. Originell sind die Geschichten des Vaters über seine Schiffscrew, herrlich nachgezeichnet die Charaktere und fantasievoll geschildert die Abenteuer. Als die Illusion vom großen Piraten wie eine Seifenblase zerplatzt und der Sohn dahinterkommt, dass der Vater in einem Bergwerk arbeitet und dass alle Seefahrergeschichten erfunden sind, ist vorerst die Enttäuschung groß. Einfühlsam wird Schritt für Schritt die Entdeckungsreise des Buben nach dem wahren Ich des Vaters dargestellt und der Weg der beiden zueinander geebnet. Ein Buch, das ermutigt, im Gespräch mit den Kindern auch deren Lebensträume anzusprechen und sie kreativ auszugestalten. Nicht nur für kleine Männer ab 6 Jahren. ---- Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); Mit in wenigen Grundtönen schraffierten Bildern stimmt A.C. Quarello von der ersten Seite darauf ein, dass man diese Geschichte nicht schnell erzählen kann. Der namenlose Ich-Erzähler spricht von seiner Kindheit: vom oft abwesenden Vater, dem Piraten, und seiner Crew. Ohne die Männer je zu sehen, werden sie dem Jungen vertraut. Doch dann kommt eines Tages die Nachricht von einem Unfall Von Orange und Rot wechselt der Grundton der Illustrationen zu Blau, vom Traum (den man sonst nicht als solchen erkannt hätte) in die Wirklichkeit: Der Vater arbeitet in einem Bergwerk und will mit der Lüge von der Freibeuterei seinen Sohn ebenso wie sich selbst vor dem Unbehagen unter der Erde beschützen. Als das Bergwerk einstürzt, stellen sich drängende Fragen: Kann man sich seine eigene tröstende Wirklichkeit schaffen? *STUBE* |