Lorely

Lorely, 2006
Libresso
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Medienart Buch
ISBN 978-3-934029-24-8
Beteiligte Personen Heine, Heinrich Wikipedia
Beteiligte Personen Blau, Aljoscha Wikipedia
Systematik KI - Kinder
Verlag Kindermann
Ort Berlin
Jahr 2006
Umfang [20] S.
Altersbeschränkung keine
Reihe Poesie für Kinder
Sprache deutsch
Verfasserangabe Heinrich Heine ; Aljoscha Blau [Ill.]
Illustrationsang überw. Ill.
Annotation Quelle: STUBE (http://www.stube.at/);
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin , mit diesen Worten beginnt die bekannte Ballade von der unheilbringenden Schönheit, die kraft ihres Gesanges die Schiffer in ihren Bann zieht. Aljoscha Blau hat die sechs Strophen auf jeweils einer Doppelseite neu ins Bild gerückt, durch gezielt ge-setzte Farbakzente interpretiert und gleichzeitig auch ein Plädoyer für das Erzählen verfasst. In pastellfarben Blau- und Grüntönen ist die Rahmenhandlung rund um eine Ausflugsschifffahrt zum Loreley-Felsen gehalten, die durch feinen Strich und unterschiedliche Perspektiven besticht. Doch erst die Erzählung des Kapitäns entführt den kleinen Protagonisten samt LeserIn weit weg in eine fantastisch-entrückte Sagenwelt, die sich durch warme Gelb-, Rot- und Orangetöne deutlich abhebt und zum Träumen einlädt. Ein informatives Nachwort zu Dichter, Illustrator und Werk rundet das detailreich gestaltete und leinengebundene Buch schließlich ab und macht Lust auf mehr Poesie.
*STUBE*

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten ... Die Worte, mit denen dier faszinierenden, unheilbringenden Schönheit der Loreley gedacht wird, klingen in uns nach und sei es nur, weil wir nie verstanden haben, wieso wir in der Schule Balladen wie diese auswendig lernen mussten. Die bewährte Reihe, die sich der Weltliteratur für Kinder annimmt, befreit Heinrich Heines traurigen Sprachgesang aus seiner Verzweckung und stellt ihn als Bilderbuchgeschichte in neuen Kontext: Ein Ausflugsschiff bricht zum Loreley-Felsen auf und ohne dass diese Tatsache explizit angesprochen würde, beginnt der Kapitän wohl jene Geschichte zu erzählen, die in eine entrückte Sagenwelt entführt. Aljoscha Blau taucht diese doppelseitig ausgebreitete unbegreifliche Welt in gleißend oranges Licht, das sich im herabfallenden Haar des Mädchens am Felsen spiegelt. Gemeinsam mit dem Kapitän und der kindlichen Hauptfigur durchlebt man gleichsam das erzählte Geschehen, fühlt sich hineingestellt in jene traumhaften Ereignisse. Am Ende der eindringlichen Bildinterpretation findet sich ein Nachwort zur Ballade, deren historischem Hintergrund und natürlich zu Heinrich Heine.
Kröte des Monats
*STUBE* Heidi Lexe