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KK
Kom
Kommt das Nashorn
Kommt das Nashorn, 2016| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-7026-5895-3 |
| Beteiligte Personen | Bansch, Helga
|
| Beteiligte Personen | Janisch, Heinz
|
| Systematik | KK - Kinder Kindergarten |
| Verlag | Jungbrunnen |
| Ort | Wien |
| Jahr | 2016 |
| Umfang | [13] Bl. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Heinz Janisch. Helga Bansch |
| Illustrationsang | überw. Ill. (farb.) |
| Annotation | Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); Autor: Peter Rinnerthaler; Schönes Gebirge wird das Nashorn auf der ersten Seite genannt. Noch kann man sich aber nicht sicher sein, ob mit dem schön auf wohlproportionierte Formen verwiesen wird oder ob Heinz Janisch auf das salopp formulierte schön zurückgreift, das im Österreichischen auf erstaunlich große Ausmaße verweist. Illustriert wird das Nashorn von Helga Bansch in beiderlei Hinsicht. Die fein strukturierte, graue Haut des Dickhäuters nimmt auf jeder Doppelseite viel Platz ein und obwohl das Tier später als Trauriges Gebirge zerknautscht im Abseits steht, weil aufgrund eines Unfalls das Horn verbogen ist, bleibt es charismatisch und wird zur Identifikationsfigur für alle, die sich in ihrer Haut nicht wohlfühlen. Nachvollziehbar ist der Wunsch, die schwere Last einfach abzulegen, auch so leicht [zu] sein wie das Schneeflockengezwitscher da oben! und von den Sorgen einfach wegzufliegen. Ein triftiger Grund für die in eine zurückgenommene Savannenlandschaft gesetzte, tonnenschwere Traurigkeit liegt allerdings gar nicht vor. Der tierische Altruismus, der dem Nashorn von einer ganzen Truppe, bestehend aus Erdmännchen, Schwalbe, Zebra, Giraffe und Elefant, entgegengebracht wird, ist bedingungslos in Text und Bild verankert. Sanft legt der Elefant seinen Rüssel auf den breiten Nashornrücken und sagt: Ist doch gut so. Das illustrierte Wohlwollen zieht sich wie ein roter Faden durch das Bilderbuch und findet zudem in der Farbe Rot eine ästhetische Entsprechung. Helga Bansch setzt die Signalfarbe auch für den emotionalen Höhepunkt der Erzählung ein, der über den Bilderbuchrand hinausführt, das Nashorn zum Lachen bringt und dem Protagonisten sowie allen anderen klar macht, dass das Nashorn jetzt angekommen ist und einfach nur ein Schönes Gebirge sein darf; was auch immer das heißen mag. ---- Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Maria Schmuckermair; Das traurige, plumpe Nashorn als Sicherheit gebendes Wesen für seine Umgebung. (ab 3) (JD) Mit wunderbaren Metaphern stattet Heinz Janisch die Geschichte vom dicken, runzeligen, grauen Nashorn aus, das wie ein "trauriges Gebirge" dasteht und seufzend die anderen Tiere beneidet, weil diese so leicht sind und fliegen können. Aber die ganze Truppe "von oben und unten" tröstet das plumpe Nashorn, indem sie ihm erklärt, wie dringend sie es braucht - als Landeplatz, als Jausenstation, als Beschützer, als ruhige Insel im Sturm. Helga Bansch, die bewährte Illustratorin im Duo mit Heinz Janisch, hat diesen Text in ebenso einfühlsamer Weise ins Bild gesetzt. Wuchtig, kräftig, aber anfangs sehr traurig das Nashorn, leicht, zart und oft durchsichtig die Tierwelt, die sich bei ihm sicher und geborgen fühlt, weil der Sturm ihm nichts anhaben kann. Ein äußerst poetisches, kindgerechtes Plädoyer für Zusammenhalt und gegenseitige Bestärkung. Unbedingt empfohlen ab 3! ---- Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); Autor: Martina Koler; Alles hat Vorteile - schwer zu sein wie ein Gebirge, aber auch leicht zu sein wie eine Schneeflocke - und natürlich auch Nachteile. Manchmal, das ist altbekannt, wünschen wir uns genau das, was wir nicht sind oder haben. Nashorn stampft mit schwerem Schritt durch das Gelände, auf ihm sitzt ein federleichter Vogel. Seine Behäbigkeit und sein Gewicht machen ihm zu schaffen, zudem hat es ein verbogenes Horn. Wie gut, dass es viele Freunde hat, die ihm Mut zu sprechen und ihm versichern, dass es gut ist, so wie es ist. Von groß bis klein stellen sie sich zum Gruppenbild auf und nehmen das Nashorn in ihre Mitte: Giraffe, Elefant, Vogel Strauß, Zebra, Geier, aber auch Erdmännchen, Vogel und Frosch sind mit von der Partie. Helga Bansch zeichnet und malt großflächige und detailreiche Bilder und arrangiert diese mit interessanten Collageelementen. Die großteils in grau-weißen Bleistiftstrichen gehaltenen Illustrationen erhalten - dem Vor- und Nachsatz entsprechend - immer wieder einen roten Farbklecks, der meist in Form eines Regenschirms geschickt ins Bild gesetzt wird. Der aufs äußerste reduzierte Text von Heinz Janisch erscheint auf den vom Bild beherrschten Doppelseiten beinah wie ein Gedicht, wirkt zu Beginn etwas sperrig und entspinnt erst am Ende seine wahre Stärke, in dem Augenblick, in dem das Nashorn groß und stark und äußerst überzeugt da steht und lacht. Und wartet. ---- Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); Autor: Christina Repolust; Ein Nashorn füllt das Bilderbuchformat, zeigt Fläche, Struktur und bedachte Bewegungen. Helga Bansch inszeniert das Tier, lässt es durchs Gras gehen, sodass die Erde bebt und die BetrachterInnen einen langen Blick darauf werfen können. Was ist das Rote auf jeder Doppelseite? Ja, richtig! Ein roter Sonnenschirm folgt der Hauptperson, indem er an der Hand eines Phantasietieres durch alle Bildszenen schwebt. Perspektivenwechsel - von vorn, von der Seite, von oben, von unten - sowie die zarten und kräftigen Kontraste regen dazu an, endlich mehr über die Bildsprache zu sagen, anstatt ausschließlich die Geschichte nachzuerzählen. Auch wenn Heinz Janisch wieder einmal brilliert! Wer außer ihm hat eine so federleichte Idee zu einem Nashorn? Der massive, unverrückbare Held wünscht sich, leicht wie Schneeflockengezwitscher zu sein - der alte Traum vom Fliegen, von Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Letztendlich erhält er zahlreiche Liebeserklärungen und Hinweise auf seine Einzigartigkeit, von der Lande- bis zur Jausenstation. Und die Geschichte? Die entfaltet sich von selbst, ist einfach da, wirkt nach und macht uns leicht wie Schneeflockengezwitscher, weil man so sein darf, wie man eben ist. Empfehlenswert ab vier Jahren. |