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C
Jör
Jörgi, der Drachentöter : ein Bilderbuch für Kinder und Erwachsene
Jörgi, der Drachentöter, 2000| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-8000-3792-6 |
| Beteiligte Personen | Lukas, Leo
|
| Beteiligte Personen | Haderer, Gerhard
|
| Systematik | C - Comics |
| Schlagworte | Österreich, Satire, Politik, Haider, Jörg |
| Verlag | Ueberreuter |
| Ort | Wien |
| Jahr | 2000 |
| Umfang | [20] Bl. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Text von Leo Lukas. Ill. von Gerhard Haderer |
| Illustrationsang | überw. Ill. (farb.) |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Fritz Popp; Ein Polit-Bilderbuch mit unglaublich märchenhaftem Ende. (ab 6) (JD) "In einem Dorf am Rand des Hinterwaldes lebte ein kleiner Junge namens Jörgi." So beginnt das Märchen vom Drachentöter Jörgi. Denn der Kleine ist besessen vom Wunsch, einmal Drachentöter zu werden. Unbeirrt folgt er diesem Traum, obwohl der einzige Drache im Land der König ist. Der nimmt ihn wie alle anderen nicht ganz ernst und ernennt ihn logischer- und fatalerweise zum Hofnarren. In der Folge gelingt es Jörgi Stimmung gegen den König zu machen und ihn zu stürzen. Schließlich schafft er es selbst diese Position zu erreichen. Der Rest und vor allem das unglaubliche Ende seien nicht verraten. Sollte jemand eine Moral oder eine politische Erkenntnis aus der Geschichte destillieren wollen, wird er sich schwer tun. Gezeichnet und gestaltet ist das Buch fantastisch, was man ja bei einem begnadeten Zeichner wie Gerhard Haderer nicht anders erwarten darf. Viele Vertreter der österreichischen Politik und Prominenz tummeln sich in den opulenten und wie immer süffisanten Bildern. Die Story ist politisch nicht ganz "korrekt", soll aber wohl auch für Kinder geeignet sein und diese offensichtlich nicht allzu stark deprimieren. - Ein interessantes Bilderbuch. Strapazierfähig in jeder Hinsicht. ---- Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); Autor: gegenwärtig; Der Drache ist tot, lang lebe der Drache! In einem kleinen Dorf am Rande des Hinterwaldes hat sich ein Junge mit Berufswunsch Drachentöter aufgemacht, um den scheinbar bösen König "der einzige Drache im Land" zu töten und selbst seine Stelle einzunehmen. Doch das bessere Leben, das er dem Volk dadurch verspricht, wird nicht verwirklicht und der vorgebliche Retter entpuppt sich bald selbst als Ungetüm Eine Geschichte, die als universale, für ein kindliches Publikum verständliche Parabel auf den Missbrauch von Macht lesbar ist wären da nicht die äußerst konkreten Referenzen auf die österreichische Innen- und Korruptionspolitik um 2000: Der Drachentöter heißt nämlich Jörgi, der Prinz trägt ein unverkennbares rotes Mascherl und der lange Nachtwächter hat eine staatsmännische Schärpe unter dem Morgenmantel. Karikaturist Gerhard Haderer und Kabarettist Leo Lukas beweisen, dass Doppeladressierung nicht auf Kosten einer Zielgruppe gehen muss und bieten Kindern und Erwachsenen gleichwertige Leseangebote an. Der pointierte Text und die ausgeklügelten Bildpanels treffen allgemeingültige Aussagen über Populismus, Feindbilder und Leichtgläubigkeit also über wortwörtlich und metaphorisch mittelalterliche Zustände. |