Josefine : eine zärtliche Geschichte über Groß und Klein

Baumann, Silvia, 1998
Libresso
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Medienart Buch
ISBN 978-3-85267-033-1
Verfasser Baumann, Silvia Wikipedia
Verfasser Stöllinger, Heide Wikipedia
Systematik KK - Kinder Kindergarten
Verlag Grosser
Ort Linz
Jahr 1998
Umfang [18] Bl.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Silvia Baumann. Heide Stöllinger (Ill.)
Illustrationsang überw. Ill. (farb.)
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Susanne Savel-Damm;
Ein sehr feinfühlig gestaltetes Buch zum Thema Verliebtheit und Partnerschaft. (ab 4) (JD)

Die von Silvia Baumann erzählte Geschichte über Josefine und ihre große Liebe, ist eine Geschichte zum Schmunzeln. Josefine ist eine große, neugierige, an der Welt interessierte Frau und arbeitet als Tierpflegerin bei den Elefanten im Tiergarten. Eines Tages trifft sie auf einer Parkbank auf Emil, den Automechaniker. Josefine verliebt sich sofort, aber es dauert noch einige Zeit, bis sie nach dem Zusammentreffen im Park gemeinsam heimgehen. Nun verändert sich das Leben von Josefine, sie kocht für Emil dessen Lieblingsspeise, läßt ihre Haare in ungeliebte Locken legen und vernachlässigt die Elefantenfamilie. Das hat Folgen: Josefine schrumpft. Nun umsorgt Emil die kleingewordene Josefine. Als er auch noch ihre geliebten Omeletts kocht, traut sich Josefine endlich zu sagen, daß sie Blutwurst und Locken hasst. Daraufhin beginnt sie wieder zu wachsen. Nachdem sie auch noch der Elefantenmutter Dea bei der Geburt des Elefantenbabys geholfen hat, hat sie wieder ihre volle Größe erreicht. Josefine und Emil aber reden noch lange auf ihrer Bank im Park über ihre Wünsche und Träume und sie entdecken auch eine gemeinsame Lieblingsspeise. - Das Bilderbuch erzählt also, wie die große Josefine im gemeinsamen Leben mit Emil ihre wahre Größe erreicht und lernt, sich nicht kleiner zu machen. Das vermitteln auch Heide Stöllingers Zeichnungen, die in dezentem Blau, Grau und Braun auf lachsfarbenem Papier gestaltet sind, wobei kräftige rote Details vor allem Josefine schmücken. Ein gelungenes Buch vor allem in Hinblick auf das Aufbrechen der traditionellen Frauenrolle in Beziehungen.

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Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Daniela F. Mayr;
Ein Bilderbuch, das in sehr ansprechender Weise die Emanzipationsproblematik thematisiert: Josefine, eine sehr große junge Frau, Tierpflegerin, trifft eines Tages auf Emil, den Mechaniker, und die beiden verlieben sich auf der Stelle ineinander. Von nun an setzt Josefine alles daran, Emil zu verwöhnen und ihm zu gefallen, bis zur Aufgabe ihrer eigenen Identität. Als sich dies plötzlich daran bemerkbar macht, dass sie zu schrumpfen beginnt, hört Emil erstmals auf die Bedürfnisse, die sie äußert, und die beiden finden langsam zu einer Gemeinsamkeit, die keinen der beiden zur Selbstaufgabe zwingt.
In einer Zeit, in der Kinder laufend Trennungen erleben, ist es wichtig zu sehen, wie eine Beziehung wachsen kann. Mädchen werden angeregt zu überlegen, auf wie viel sie verzichten können bzw. wollen, wenn sie sich einer anderen Person annähern, und Burschen wird vor Augen geführt, dass ein bedingungsloses Festhalten an Gewohnheiten den Partner, den man sich ja so, wie er ist, ausgesucht hat, bis zur Unkenntlichkeit verändern kann. Die künstlerische Gestaltung des Buches verdient besondere Erwähnung: Rosa als Symbol der weiblichen Identitätsbildung vermittelt einen überaus bunten, kräftigen Eindruck. - Nicht umsonst sind es Elefanten, mit deren Pflege Josefine betraut ist: Vertreter von Stärke und Kraft, die hier auch dem Weiblichen zugesprochen werden.
Ab 5 Jahren

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Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/);
Autor: Daniela F. Mayr;
Ein Bilderbuch, das in sehr ansprechender Weise die Emanzipationsproblematik thematisiert: Josefine, eine sehr große junge Frau, Tierpflegerin, trifft eines Tages auf Emil, den Mechaniker, und die beiden verlieben sich auf der Stelle ineinander. Von nun an setzt Josefine alles daran, Emil zu verwöhnen und ihm zu gefallen, bis zur Aufgabe ihrer eigenen Identität. Als sich dies plötzlich daran bemerkbar macht, dass sie zu schrumpfen beginnt, hört Emil erstmals auf die Bedürfnisse, die sie äußert, und die beiden finden langsam zu einer Gemeinsamkeit, die keinen der beiden zur Selbstaufgabe zwingt.
In einer Zeit, in der Kinder laufend Trennungen erleben, ist es wichtig zu sehen, wie eine Beziehung wachsen kann. Mädchen werden angeregt zu überlegen, auf wie viel sie verzichten können bzw. wollen, wenn sie sich einer anderen Person annähern, und Burschen wird vor Augen geführt, dass ein bedingungsloses Festhalten an Gewohnheiten den Partner, den man sich ja so, wie er ist, ausgesucht hat, bis zur Unkenntlichkeit verändern kann. Die künstlerische Gestaltung des Buches verdient besondere Erwähnung: Rosa als Symbol der weiblichen Identitätsbildung vermittelt einen überaus bunten, kräftigen Eindruck. - Nicht umsonst sind es Elefanten, mit deren Pflege Josefine betraut ist: Vertreter von Stärke und Kraft, die hier auch dem Weiblichen zugesprochen werden.
Ab 5 Jahren