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KK
Schl
Schlaf jetzt, kleines Kamel
Schlaf jetzt, kleines Kamel, 2012| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-85351-237-1 |
| Beteiligte Personen | Habinger, Renate
|
| Beteiligte Personen | Gaisbauer, Hubert
|
| Systematik | KK - Kinder Kindergarten |
| Verlag | Wiener Dom-Verl. |
| Ort | Wien |
| Jahr | 2012 |
| Umfang | [13] Bl. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Hubert Gaisbauer. Renate Habinger |
| Illustrationsang | überw. Ill. (farb.) |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Reinhard Ehgartner; Die Nacht ist hereingebrochen, doch Aufregung liegt in der Luft - morgen früh wird es losgehen. Erstmals wird das kleine Kamel die heimatliche Oase verlassen und die Welt sehen. Und während das große Kamel dafür sorgen möchte, dass Schlaf und Ruhe einkehren, um die Kräfte für den Aufbruch zu sammeln, sprudeln aus dem kleinen Kamel die großen Fragen heraus. Hubert Gaisbauer nimmt uns mit hinein in ein zauberhaftes Frage-Antwort-Spiel über die Welt, die Tiere, das Leben und die Menschen. Wo ist es am schönsten? Wo und wie sollen wir leben? Einfache, kurze Sätze sind es, die in ihrer zarten Poesie und ihrer Tiefe eine ganze Welt auftun und zwischen den kleinen Fragen große Räume voller Fernweh, Heimweh, Sehnsucht und dem Gefühl von Nähe öffnen. Renate Habinger nimmt ihre Figuren und Szenen behutsam und geheimnisvoll in das Schwarz und Blau der Nacht herein. Wie an der Grenze zum Traum sind ihre Andeutungen, zart überlagern sich Gedanken und Vorstellungen und geben den Bildern etwas Schwebendes, Offenes. Wunderschöne Bilder, in denen sich die kleinen und großen BetrachterInnen immer wieder selbst lesen können. Die Frage nach dem Ort schönster Geborgenheit beantwortet dieses Bilderbuch auf überzeugende Weise: Dort, wo Große und Kleine abends gemeinsam so ernsthaft wie liebevoll an die Fragen der Welt herangehen. - Am besten mit diesem wundervollen Bilderbuch, durch das ein zärtliches Sehnen weht. ---- Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); Autor: Martina Koler; Die Farben der Nacht umrahmen diese sehr liebevolle und philosophische Gutenachtgeschichte. In unzähligen Dialogen sollte das kleine Kamel endlich zur Ruhe kommen und einschlafen, wenn es denn nicht so neugierig wäre und so viele Fragen - hervorgehoben durch ein größeres Schriftbild - an das große Kamel und die Welt hätte. Es handelt sich genau um jene Fragen, die auch kleine Kinder ihren Eltern stellen und die das große Kamel geduldig und ausführlich, aber letztlich dennoch mit dem ständigen Hinweis "Aber schlaf jetzt schnell!" beantwortet. Erst auf der vorletzten Doppelseite findet das kleine Kamel im vollkommenen Angenommen Sein durch die Liebe des großen in den Schlaf. Die durchgängig in Schwarz-Blautönen gehaltenen Bilder, nur manchmal durchbrochen und ergänzt durch rote, weiße oder grüne Zeichnungen, spiegeln wunderbar die nächtliche Einschlafsituation und vermitteln Ruhe und Geborgenheit, obwohl sie auch sehr viel zu erzählen haben: Die Illustratorin collagiert, druckt, kratzt, zeichnet, bedient sich dabei unterschiedlichster Materialien und Motive und erzählt dadurch auch wieder ihre eigene Geschichte, ohne sich aber allzu weit vom Text zu entfernen. ---- Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); Das kleine Kamel kann und will einfach nicht schlafen. Daraus entspinnt sich mit dem geduldigen großen Kamel ein facettenreicher Dialog, der die Welt philosophisch in ihrer ganzen Vielfalt auslotet. Renate Habinger taucht die Doppelseiten in ein tiefes, unregelmäßig getöntes Dunkelblau, das sie mit überarbeiteten Monotypien bespielt: Auf bedrucktem Untergrund werden einzelne Elemente collagiert und mit Buntstift eine Welt gezeichnet, die sich bewusst einem vordergründig-orientalischen Setting entzieht. Zu entdecken gibt es vielmehr ein In- und Miteinander verschiedener Zivilisationen: Da findet sich Eselskarren neben Handy und Moschee neben Kirche. Die letzte Seite verführt mit ihren über den Nachthimmel fliegenden Tieren aber leider nicht zum Schlafen, sondern zum Versinken in hinreißend schönen Bildwelten. *STUBE* -Lektorix- In "Die Geschichte vom weinenden Kamel" erzählte ein Dokumentarfilm in schlichten Bildern die ergreifende Geschichte eines Kamelbabys, das von seiner Mutter verstoßen wird bis schließlich ein spezielles Ritual das Herz der Kamelmutter erweicht und sie ihr Kind annimmt. Dem märchenhaften Ton dieser eines eine wahre Begebenheit inszenierenden Films entspricht auch die Stimmung in Hubert Gaisbauers erstem Bilderbuchtext doch hier wird niemand verstoßen, ganz im Gegenteil, das titelgebende kleine Kamel hat im großen Kamel eine überaus geduldige Ansprechperson. Und Geduld ist hier wirklich gefragt: Denn, ein üblicher Topos im Bilderbuch, das kleine Kamel kann und will einfach nicht schlafen. Aus diesem Grundkonflikt entspinnt sich ein facettenreicher Dialog zwischen den beiden, in dem die Welt philosophisch in ihrer ganzen Vielfalt ausgelotet wird. "Was ist die Welt? Was ist eine Stadt? Warum gehen wir zur Stadt? Wo ist es am schönsten auf der Welt?" Die unaufhörlichen Fragen des kleinen Kamels werden auch in der Typographie fast aufdringlich groß gesetzt. Die beiden Ebenen des Erzähltextes, die Wirklichkeitsebene der beiden Kamele und die Vorstellungswelt, die aus dem Gespräch und der überbordenden Phantasie des kleinen Kamels entsteht, werden auch in der Farbgestaltung durch den Kontrast zwischen Blau und Schwarz klug voneinander abgehoben. Renate Habinger taucht die Doppelseiten in ein tiefes, unregelmäßig getöntes Dunkelblau, das sie mit überarbeiteten Monotypien bespielt: Auf gedrucktem Untergrund werden einzelne Elemente collagiert und mit Buntstift eine Welt gezeichnet, die sich bewusst einem vordergründig-orientalischen Setting entzieht. Zu entdecken gibt es vielmehr ein In- und Miteinander verschiedener Zivilisationen: Da findet sich Eselskarren neben Handy und Moschee neben christlicher Kirche. Der genau durchkomponierte Rhythmus der Bilder setzt auf surreale, immer wieder an Chagall erinnernde Vielfalt ebenso wie wiederkehrende Elemente: Denn so dunkel die Bilder auch sind, stets wird durch das Funkeln der Sterne in winzigen hellen Akzenten das Blau erleuchtet. Das Ende der Nacht allerdings wird in dieser erfrischend anderen Variante der Gattung Einschlafgeschichte nicht erreicht: Auch die Geduld des großen Kamels hat irgendwann ein Ende und schließlich schlafen beide. Die letzte Buchseite verführt mit ihren über den Nachthimmel fliegenden Tieren nicht zum Schlafen, sondern zum weiter in hinreißend schönen Bildwelten versinken und/oder das Buch noch einmal von vorne zu beginnen. *STUBE* Kathrin Wexberg ---- Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); Autor: Gabi Herland; In wechselnden nachtblauen und schwarzen Rahmen führen bezaubernde, faszinierende und teilweise schemenhafte Bilder in Kratztechnik durch dieses Bilderbuch. Sie ziehen die Betrachtenden in ihren Bann und lassen sie fast atemlos von Seite zu Seite blättern. Kongenial verbindet sich ein Dialog zwischen Groß und Klein mit den Bildern zu einem Gesamtkunstwerk. Der Text des Fragenden ist größer gedruckt als der ausführlichere Antworttext und die Textzeilen sind gediegen, formschön und doch gut lesbar in die Bilder eingebaut. Widmet man sich diesen Textzeilen, so bewirken sie bei den LeserInnen zweierlei: Schmunzeln über kindlich naive Fragen und Nachdenklichkeit über die einfachen und doch philosophischen Antworten. Der Dialog zwischen einem alten und einem jungen Kamel könnte nicht einfühlsamer und weiser sein. Er geht auf die großen Fragen der Menschheit: "Was ist die Welt?", oder: "Wo ist es am schönsten auf der Welt?", ein und beantwortet diese ausführlich und doch ganz einfach. Dieses Bilderbuch geht weit über eine Gute-Nacht-Geschichte hinaus, kann bei kleinen und großen Kindern auch in Sequenzen verwendet werden und sie zum Nachdenken un 7c8 d Innehalten einladen. Lesenden Kindern kommt die Dialogform entgegen. LeseanfängerInnen werden sich über die groß gedruckten Fragen beim Selberlesen freuen und interessiert bei den vorgelesenen längeren Texten zuhören. Ein Ausnahmebilderbuch für Klein und Groß! |