Der kleine Prinz

Der kleine Prinz, 2019
Libresso
Verfügbar Nein (0) Titel ist in dieser Bibliothek derzeit nicht verfügbar
Exemplare gesamt 1
Exemplare verliehen 1 (voraussichtl. bis 17.02.2026)
Reservierungen 0Reservieren
Medienart Buch
ISBN 978-3-95854-141-2
Beteiligte Personen Taube, Anna Wikipedia
Beteiligte Personen Lestrade, Agnès de Wikipedia
Beteiligte Personen Docampo, Valeria Wikipedia
Systematik KK - Kinder Kindergarten
Verlag Mixtvision
Ort München
Jahr 2019
Umfang 56 S.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Nacherzählt von Agnès de Lestrange. Ill. von Valeria Docampo. Übers. von Anna Taube
Illustrationsang zahlr. Ill.
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Anna Goiginger;
Bezaubernde Nacherzählung des altbekannten Klassikers. (ab 3) (JD)
"Man sieht nur mit dem Herzen gut" - dieses Zitat dürfte vielen geläufig sein, denn die Geschichte um den kleinen Prinzen verzauberte bereits vor Jahrzehnten Kinder und Erwachsene. Sie ist dabei so zeitlos, dass das Duo Agnès de Lestrange und Valeria Docampo nun eine beeindruckende Adaption geschaffen hat.
Der Plot orientiert sich stark am Original: Der Ich-Erzähler, ein Pilot, ist zur Notlandung in der Sahara gezwungen, wo er schon bald auf den kleinen Prinzen trifft, der ihm von seinem Planeten und seiner Reise zur Erde berichtet. Eine ganz besondere Freundschaft entwickelt sich.
Beim Textumfang entfernt sich die Autorin hingegen vom Original, beweist mit ihren Kürzungen jedoch großes Gespür darin, Kinder im Alter ab drei Jahren anzusprechen. Sprachlich bleibt das Buch sehr nah am Original. Dem kleinen Prinzen begegnet auf seiner Reise auch hier ein Trinker, ein Eitler sowie ein Laternenanzünder. Illustratorin Docampo überzeugt mit ihrer ganz persönlichen Interpretation: Die liebevollen und detailverliebten Illustrationen denken die ursprünglichen Zeichnungen von Saint-Exupéry weiter - so erscheint auch erstmals der Pilot als gezeichnete Figur. Damit werden Kinderaugen regelrecht zum Strahlen gebracht. Die ganzseitigen Zeichnungen regen zum näheren Betrachten und Nachdenken über die doch sehr philosophischen Themen der Geschichte an, sodass LiebhaberInnen bei diesem neuerschienenen Bilderbuch voll auf ihre Kosten kommen. Die Anschaffung wird unbedingt empfohlen.

----
Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/);
Autor: Tina Troll;
Bitte, zeichne mir ein Schaf, hört der Pilot eine junge Stimme, als er nach der ersten Nacht in der Wüste aufwacht. So gespannt, wie der kleine Prinz auf sein Schaf ist, so gespannt sind wir es auf die berüchtigte Kiste, in der sich das erwünschte Tier befinden soll als LeserIn muss sich jedoch mit dem Stück Papier begnügt werden, dessen Rückseite wahrscheinlich das Bild einer Holzkiste zeigt. D.h. auch wir werden aufgefordert, mehr zu sehen, als wir mit bloßem Auge sehen können. Erneut haben sich Lestrade und Docampo auf eine poetische Bilderbuchkooperation eingelassen und verzaubern RezipientInnen mit Wort und Bild. Die Illustration ist phantastisch, lebendig, gefühlvoll und geht dabei Hand in Hand mit dem nacherzählten Text. Nicht nur Kinder wünschen sich den Fuchs zum Freund, nicht nur Erwachsene sehen die gezeichnete Herzensnähe zwischen den Protagonisten. Bereits die erste Doppelseite ist Hinweis für die Verbindung zwischen Sehen und Nichtsehen, zwischen Kind und Erwachsenem, zwischen Prinz und Pilot. Die Geschichte ist tiefgründig, aber auch etwas traurig, weshalb das Alter der Kinder bzw. deren Sensibilität beim Vorlesen mitgedacht werden sollte. Die letzte Abbildung des kleinen Prinzen beim Gießen seiner Blume mildert den emotionalsten Moment der Handlung ab, Fragen bleiben dennoch sie dürfen bleiben. Ein Reisetagebuch: vom Fliegen, vom Fallen und sich erden.