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KK
Ban
Amelie und der Fisch
Bansch, Helga, 2013| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-7026-5846-5 |
| Verfasser | Bansch, Helga
|
| Systematik | KK - Kinder Kindergarten |
| Verlag | Jungbrunnen |
| Ort | Wien |
| Jahr | 2013 |
| Umfang | [13] Bl. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Helga Bansch |
| Illustrationsang | überw. Ill. (farb.) |
| Annotation | Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); Autor: Ines Wagner; Amelie sitzt ein wenig verknittert am Strand und lässt die Wellen an ihren Zehen lecken. "Das Meer riecht salzig und fremd. Amelie fürchtet sich ein bisschen." Das viele Wa sser erscheint ihr als das dunkle Unbekannte. Plötzlich kommt etwas zum Vorschein, ein freundlicher Gruß aus der kalten Tiefe: ein kleiner Fisch, der an Amelies Zeh knabbert und mit ihr spielen will. Sie vergisst ihre Ängste schnell und schwimmt, taucht und planscht mit ihrem neuen Freund gemeinsam. Sie überwindet ihren großen Respekt vor dem Meer und sieht in dem Fisch einen Freund, mit dem sie nicht nur viel Spaß hat, sondern der ihr auch das nötige Vertrauen in sich selber gibt. Umso trauriger wird das kleine Mädchen, als sich der Fisch am Abend in Richtung Horizont verabschiedet und auf das offene Meer hinausschwimmt. Ein Szenario, das sich von nun an Tag für Tag wiederholt. Amelie wird mit jedem Abschied trauriger, bis sie einen Plan fasst. Um den Fisch immer bei sich zu haben, steckt sie ihn in ein Glas. Das schlaue Mädchen ahnt aber schon sehr bald, dass ihr Tun Unheil bringt und bekommt ein schlechtes Gewissen. Amelie erkennt, dass Freundschaft nichts mit Besitztum zu tun hat. Freunde kann man nicht mit Gewalt an sich ketten. Vertrauen, Respekt und Verständnis für den anderen sind der Boden, auf dem gesunde Freundschaften gedeihen. Das versteht auch Amelie, die den Fisch schnell wieder freilässt. Doch ein Vertrauensbruch wird nicht so schnell wieder heil, da muss Zeit vergehen. Und doch eines Tages knabbert der Fisch wieder an Amelies Zehen. Helga Bansch skizziert eine fragile Geschichte, zärtlich und emotional, von Freundschaft, die man nicht erzwingen kann, und deren Zerbrechlichkeit. Strich und Farbe, mal klar mal verschwommen, kontrastreich und gleichzeitig pastellfarben, seitenfüllend, collagiert oder an einen Comicstrip erinnernd, Bansch' Bilder sind abwechslungsreich und stehen trotzdem für ein erkennbares Ganzes. ---- Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Reinhard Ehgartner; Ein schönes Bilderbuch über Freiheit und Zwang, Glück und Verrat. (ab 4) (JD) Es ist ein kleiner Fisch, der Amelie im Urlaub die Unsicherheit und Skepsis gegenüber dem fremden, weiten Meer nimmt. Rasch wird Freundschaft geschlossen und gemeinsam erleben die beiden glückliche, selbstvergessene Zeiten im Wasser. Schöne Augenblicke will man festhalten. Und so kommt Amelie auf die Idee, den kleinen Freund zu überlisten und in ein Glas zu stecken, um ihn immer bei sich zu haben. Doch Glück hat mit Freiheit zu tun und lässt sich nicht zwingen. Und so muss sich Amelie entscheiden, ob ihr der Besitz wichtiger ist als die Unabhängigkeit des traurig in seinem Gefängnis steckenden Gefährten. In kurzen, ruhig dahinfließenden Sätzen breitet Helga Bansch die Handlung aus, das weite Gefühlsspektrum zwischen Angst Freude, Zweifel, schlechtem Gewissen und Glück entfaltet sie hingegen in der Sprache der Bilder. Das Meer mit seinen unerschöpflichen Geheimnissen und faszinierenden Lebewesen gehört zu den zentralen Themen im weiten Bilderkosmos von Helga Bansch. Mit Amelie und der Fisch ist eine weitere, gelungene Facette hinzugekommen. Eine schlüssig erzählte Geschichte, die hinter ihrer einfachen Handlung mit einer großen Frage aufwartet und Klein und Groß zum Nachdenken einlädt. ---- Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); Autor: Martina Koler; Die Diskrepanz zwischen Besitzen-Wollen und Loslassen-Müssen erleben Kinder bereits früh. Helga Bansch gelingt es, die Gefühle dafür in treffende Worte und aussagekräftige Bilder zu kleiden. Die kleine Amelie möchte den Fisch, den sie beim Baden im Meer kennen lernt, nicht nur als gelegentlichen Spielkameraden haben, sondern ihn richtig besitzen. Ihre zwiespältigen Gefühle lassen sich bestens an ihrer Mimik, besonders an dem zweifelnden Ausdruck ihrer Augen erkennen. Das an den Strand mitgebrachte Glas dient nur kurze Zeit als Zuhause für den Fisch, denn Amelie versteht sofort, dass dieser in seiner engen Behausung nicht glücklich werden kann. So entlässt sie ihn wieder in die Freiheit, nicht ohne über den Verlust zu weinen. Bald schon kehrt der Fisch fröhlich und unternehmungslustig an den gemeinsamen Spielplatz zurück und Amelie macht einen Freudensprung. In zarten Pastelltönen skizziert Helga Bansch die Geschehnisse am Strand, nicht ohne auf die ihr eigenen Collagen aus Seidenpapier, Landkarten und Zeitungspapier zu verzichten. Die Figuren werden großteils in colorierten Bleistiftzeichnungen auf unterschiedlich bedrucktem Hintergrund dargestellt und dringen nicht zuletzt dadurch bestimmend in den Vordergrund. Ein Buch, das sich in Bild und Sprache auf das Wesentliche beschränkt und gerade darin seine Stärke zeigt. ---- Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); Autor: Christina Repolust; Meer, Freiheit und ein Wesen, auf das man gern wartet. Amelie ist zum ersten Mal am Meer und steht diesem skeptisch gegenüber. Nur vorsichtig steckt sie ihre Füße ins Wasser. Doch dann kommt ein kleiner Fisch und spielt mit ihr. Amelie will ihn mit nach Hause nehmen und steckt ihn in ein Glas. Doch der kleine Fisch ist sehr unglücklich und Amelie lässt ihn wieder frei. Die mehrfach ausgezeichnete Autorin und Illustratorin Helga Bansch erschafft hier eine verständliche Geschichte zu komplexen Gefühlsthemen. Sie zeigt Amelies Freude, als ein kleiner Fisch an ihrem Zeh zu knabbern beginnt, genauso wie ihre Dynamik beim Versteckenspielen oder ihre Traurigkeit, als sie ihn wieder gehen lässt. Es spiegeln sich alle Gefühle zwischen Festhalten und Loslassen im Kindergesicht. Loslassen ist schwierig. Amelie tut es leid um ihren neuen Freund. Doch sie begreift, dass Tiere zwar Zuneigung wollen, aber auch ihre Freiheit brauchen. Neben diesen großen Momenten sorgt das kleine Entchen für Heiterkeit, spiegelt es doch die Stimmung des Mädchens wider. Ein Buch, bei dem man über seine eigenen Gefühle reden kann, bei dem man vom Meer träumt und immer wieder zu sich selbst zurückfindet. Eine Parabel über das Festhalten und Loslassen für Kinder ab vier Jahren. |