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KI
Kuy
Eine Prinzessin kommt selten allein
Kuyper, Hans, 2000| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-85452-850-0 |
| Verfasser | Kuyper, Hans
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| Verfasser | Hoogstad, Alice
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| Beteiligte Personen | Kuyper, Hans
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| Beteiligte Personen | Hoogstad, Alice
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| Beteiligte Personen | Löcker, Daniel
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| Systematik | KI - Kinder |
| Schlagworte | Liebe, Freundschaft |
| Verlag | Picus |
| Ort | Wien |
| Jahr | 2000 |
| Umfang | 32 S. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Hans Kuyper ; Alice Hoogstad. Hans Kuyper ; Alice Hoogstad ; Daniel Löcker |
| Illustrationsang | durchg. Ill. |
| Annotation | Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); Autor: Robert Buchschwenter; Rezension: Beim Versuch, Leidenschaft in Worte zu kleiden, wird es oft genug blumig oder peinlich. Dabei ginge es so einfach - wie Hans Kuyper in "Eine Prinzessin kommt selten allein" demonstriert: "Ihr Lachen ist sehr lieb. Ein bißchen schief." Wie sollte man sich in dieses Mädchen nicht auf Anhieb verlieben?! Diesen Standpunkt vertritt auch Ollie, ein unscheinbarer Junge aus der zweiten Klasse, der bereits mit Karin geht, sich aber dennoch in Eva verliebt, obwohl die schon in die Vierte geht. Das ist alles ganz selbstverständlich und einleuchtend in dieser hinreißend unprätentiösen Kurzgeschichte, in der Kuyper die LeserInnen mit bestechender Lakonie in die Welt dieser Kinder blicken und sie diese Welt mit deren unbedarften Blicken begreifen lässt: "Ollie ist ganz allein auf dem Schulhof. Er kratzt sich am Knie. Er sieht einer Ameise beim Krabbeln zu. Die Sonne steht hoch am Himmel. Ein Vogel fliegt. Ein Mädchen lacht. Ein Mädchen?" Mit diesen wenigen kurzen Sätzen bewerkstelligt Kuyper das, wofür gemeine Schreiberlinge etliche Seiten brauchen: die Darlegung einer Situation, die Etablierung einer Handlung, die Vermittlung einer Befindlichkeit. Und mit ebenso schnörkellosen, aber prägnanten Bildern interpretiert und erweitert Alice Hoogstad die beschriebenen Szenarien. Aus der bezaubernd "naiven" und sprachlich wie auch bildlich treffsicher artikulierten Weltsicht leitet der Autor schließlich als pfiffige Erzählpointe einen verschmitzten Normverstoß durch seine jungen Protagonisten ab (dessen Aufsehen erregender Charakter wiederum konsequenterweise durch den herrlich leichtfüßigen Gestus der Unbedarftheit getilgt wird): Dass Ollie am Ende zwei Mädchen hat, mit denen er sich Händchen haltend auf dem Schulhof oder unter einer Decke herumtreibt, ist in diesem wunderbar unaufdringlichen Buch kein für den Kindergebrauch zurechtgestutztes gesellschaftsrevolutionäres Manifest, sondern die abgeschlackte Moral einer ganz gewöhnlichen Geschichte. |