Das Gerücht vom Tod : Roman

Preis, Robert, 2009
Libresso
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Medienart Buch
ISBN 978-3-85489-158-1
Verfasser Preis, Robert Wikipedia
Systematik DK - Deutsch Krimi
Verlag Steirische Verlagsgesell.
Ort Graz
Jahr 2009
Umfang 319 S.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Robert Preis
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Johanna Wieser;
In Graz gibt es Gestalten, die gefährlicher sind als der Krieg. (DR)

Mai 1809. Die Grazer befestigen ihren Schlossberg, bereiten sich vor auf den Kampf gegen Napoleons Truppen, die sich der Stadt nähern. Neben der Bedrohung durch die Franzosen liegt aber noch eine ganz andere Angst in der Luft: die Schöckelhexe treibt sich wieder herum. Flüsternd erzählt man sich Geschichten. Dass sie Kinder raubt und immer dann, wenn von Norden ein Gewitter heranzieht, in der Nähe ist mit ihrem Wolfsrudel. Vier Männer, deren Leben unheilvoll miteinander verstrickt sind, verlassen während der Kämpfe die blutende Stadt und machen sich auf den Weg, dem Hexenspuk ein Ende zu setzen.
Robert Preis stammt selbst aus Graz. Er scheint genau hingehört zu haben, was die alten Stadtlegenden und Schauergeschichten betrifft. Sein Roman spielt mit jenen Geheimnissen, jenen oft in Vergessenheit geratenen Erzählungen unserer Ahnen. In Zusammenarbeit mit Historikern, Medizinern und Kulturbeauftragten entstand ein auf der anderen Seite historisch präzise recherchierter Roman; ein einwandfrei konstruierter Text, der sich in einem sauberen Spannungsbogen um Tatsachen spinnt, jedoch sprachlich immer belanglos bleibt. Preis' Stil hinkt dem tollkühnen Fortgang seiner Geschichte nach und erreicht nie die Tiefe, die sie ihm durch seinen Ideenreichtum durchaus eröffnet hätte. So laufen Krieg und Spuk nebeneinander her und was bleibt, ist der Versuch, Furcht an zwei gleichermaßen furchtbaren Themenkreisen aufzuzeigen. Eine große Aufgabe, die hier nicht erfüllt wurde.