Käpten Knitterbart und seine Bande

Funke, Cornelia, 2003
Libresso
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Medienart Buch
ISBN 978-3-7891-6506-1
Verfasser Funke, Cornelia Wikipedia
Beteiligte Personen Funke, Cornelia Wikipedia
Beteiligte Personen Meyer, Kertin Wikipedia
Systematik KK - Kinder Kindergarten
Verlag Oetinger
Ort Hamburg
Jahr 2003
Umfang [18] Bl.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Cornelia Funke. Kertin Meyer (Ill.)
Illustrationsang durchg. Ill. (farb.)
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Doris Maier;
Eine moderne Piratengeschichte mit Happyend. (ab 7) (JD)

Die Geschichte erinnert einerseits ein wenig an das Märchen vom Rotkäppchen, in dem ein kleines Mädchen seine Oma besuchen will und unterwegs unangenehmen Zwischenfällen begegnet. Auf der anderen Seite muss man wohl an die bekannte Kinderfernsehserie "Wickie und die starken Männer" denken, wenngleich die Titelfigur in diesem Buch weiblich, aber dennoch sehr unerschrocken ist und ihr zu guter Letzt die starke Mutter zu Hilfe kommt. Eine gefährliche Piratenbande treibt ihr Unwesen auf dem Meer und fischt eines Tages Molly, die auf dem Weg zur Oma ist, auf. Sogleich ersinnen die wilden Kerle eine saftige Erpressung, doch das Mädchen verrät seinen Namen und die Adresse nicht, sondern macht die befohlene Arbeit auf dem Schiff und verschickt heimlich täglich eine Flaschenpost, bis endlich ein weiteres Piratenschiff auftaucht, was zunächst für große Verwirrung bei Käpten Knitterbart und seinen wilden Mannen sorgt und sie schließlich erzittern lässt, handelt es sich dabei doch ausgerechnet um die berüchtigte und gefürchtete "Wilde Berta", die sich als Mollys Mutter herausstellt. Knitterbart und seine Piraten wird sogleich das Fürchten gelehrt, sodass die Kerle ab diesem Zeitpunkt nun selbst das Deck schrubben, Gemüse putzen und die Stiefel der "Wilden Berta" polieren. Und Molly kann endlich ihre Oma besuchen.
Eine durchaus lesenwerte und unterhaltsame Lektüre mit humoristischem Tonfall hat sich Cornelia Funke mit diesem Bilderbuch da ausgedacht. Und Kerstin Meyer trägt mit ihren comicartigen Figuren und flotten Illustrationen das Ihre dazu bei. Ende gut, alles gut, heißt es zum Schluss, da sind auch für sensible Naturelle die schrecklichen Namen "blutiger Hering" (das Schiff Knitterbarts), "Säbel-Tom", "Harald, die Holzhand" usw. sowie die derben Umgangsformen rasch vergessen.

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Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/);
Autor: Susanna Schiefermair;
Wer schießt schneller als der Wind über die Wellen und ist der Schrecken aller Meere? Es sind Käpten Knitterbart und seine Bande auf ihrem Schiff "Blutiger Hering". Als sie auf die kleine Molly, die in ihrem Boot zur Oma unterwegs ist, treffen, wittert Käpten Knitterbart großes Geschäft und in seinem Kopf geistern hohe Lösegeldforderungen. Klein Molly aber nennt ihren Namen nicht, sondern bleibt stur. Hingegen wirft sie täglich Flaschenpost ins Meer, ohne dass die Piraten es mitbekommen. Tatsächlich näh-ert sich eines Tages ein Piratenschiff mit niemand geringerem als der Wilden Berta, Mollys Mutter, an Bord. Käpten Knitterbart und seine Bande werden einer gerechten Strafe zugeführt und Molly kann endlich die Reise zur Oma antreten.
Eine schmissige Geschichte mit einer Piratin, die siegt. Auf Bertas Schiff sind übrigens ausschließlich Piratinnen zu sehen, die in die männliche Domäne der Piraterei eingedrungen sind.
Kerstin Meyers Illustrationen besitzen ungeheure Dynamik und Energie. Man meint nahezu, das Schiff schaukeln zu sehen oder hat den Eindruck Käpten Knitterbart grölen zu hören. Ein Buch für Piratinnen und alle, die glauben, dass Piraten ausschließlich männlich sein müssen. Ab 4 Jahren.