Grroar! : ab 4 Jahren

Grroar!, 2011
Libresso
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Medienart Buch
ISBN 978-3-8369-5374-0
Beteiligte Personen Joosse, Barbara Wikipedia
Beteiligte Personen Jutte, Jan Wikipedia
Beteiligte Personen Schindler, Nina [Übers.] Wikipedia
Systematik KK - Kinder Kindergarten
Verlag Gerstenberg
Ort Hildesheim
Jahr 2011
Umfang [20] Bl.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Barbara Joosse ; Jan Jutte. Dt. von Nina Schindler
Illustrationsang überw. Ill.
Annotation Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/);
Autor: Antje Ehmann;
Annotation: Nächtliche Begegnung eines kleinen Jungen mit einem Bären. Traum oder Wirklichkeit?
Rezension: Jan Jutte konnte im deutschsprachigen Raum bereits 1999 mit "Wach doch auf" zeigen, wo seine Stärken liegen, und wie ein kleiner Junge mit einem großen Tier umzugehen weiß. Mit Rindert Kromhout hat er im Picus Verlag noch einige Erstlesegeschichten veröffentlicht. Nun legt er die Illustrationen zu einer Geschichte der amerikanischen Autorin Barbara Joosse vor.
Hauptfigur ist Lasse, der eine Nacht verbringt, in der an Schlaf nicht zu denken ist. Alleine zu Hause mit seiner Mutter, die ihn wie immer ins Bett bringt, um sodann selbst schlafen zu gehen, besteht er mit Mut und Verstand ein brenzliges Abenteuer. Durch das weit geöffnete Fenster hört er bedrohliche Geräusche von draußen aus dem Wald. Welche Tiere wollen Mama fressen? Und was soll er alleine bloß dagegen tun?
Juttes plakative, comichafte Illustrationen wirken durch die schwarzen Konturen und eine klare Farbgebung. In "Grroar!" spielt er zudem gekonnt mit der Verschmelzung von Wald und den Wohnräumen des Jungen. Hier hängt ein Plakat mit einem Bären in seinem Kinderzimmer, und sein Teddybär sitzt am Sessel angelehnt. Bei dem lebendigen Tier haben wir es mit der Darstellung eines Bären zu tun, der gekonnt nur mit einem kleinen Accessoire - der Augenklappe - vermenschlicht wird.
"I wanted to create a story that delved into the fierce power of boys", so verrät Barbara Joosse auf ihrer Internetseite - und das gelingt ihr! Die Erkenntnis, die bei den LeserInnen ankommen könnte, ist folgende: Es tut Kindern gut, elternlose Freiräume zu haben, und bei Herausforderungen auch einmal ganz auf sich gestellt zu sein. Lasse wächst über sich hinaus, und schläft nach der Begegnung mit dem wilden Tier besser als je zuvor! Oder war alles nur ein Traum?

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Quelle: STUBE (http://www.stube.at/);
Als Lasse eines Nachts gemütlich daheim im Sessel kauerte, "da hörte er draußen im Wald ein seltsames Knistern und Knacken. Sein Herz klopfte laut: Gefahr!" - Was soll Lasse tun? Er nimmt all seinen Mut zusammen, baut sich mit Stöcken eine Burg und ruft laut: "Grroar!" Denn schließlich gilt es, in dieser Nacht, seine Mutter und sich selbst vor einem großen Bären zu beschützen Die in den Illustrationen Jan Juttes selbstbewusst in Szene gesetzte Jungenfigur erlebt ihre Geschichte in einer optisch an den Comic erinnernden Phantasiewelt. Lasse verlässt - den Bildern zufolge - niemals seinen geschützten Innenraum des Kinderzimmers. In diesem Kindraum der Phantasie sind Erwachsene nur Randerscheinungen: Lasses Mutter, die zwar jederzeit in Rufweite ist, bleibt während des gesamten Abenteuers außerhalb seines Zimmers. - Gegen diesen Bären kämpft Lasse ganz alleine!
*Andrea Kromoser / STUBE*