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KI
Poz
Die allerbeste Prinzessin
Poznanski, Ursula, 2005| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-85191-385-9 |
| Verfasser | Poznanski, Ursula
|
| Verfasser | Hein, Sybille
|
| Systematik | KI - Kinder |
| Verlag | Dachs Verl. |
| Ort | Wien |
| Jahr | 2005 |
| Umfang | [21] Bl. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | [Text:] Ursula Poznanski. [Ill.:] Sybille Hein |
| Illustrationsang | zahlr. Ill. (farb.) |
| Annotation | Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); Autor: Karin Haller; Höfische Emanzipation (ab 7) Die klassische Prinzessin hat wunderschön zu sein, und, bitte schön, wohlerzogen. Schön sind sie ja, die drei Prinzessinnen in dieser zauberhaften Märchenpersiflage, aber mit dem Benehmen hapert es. Sie treiben nur Unfug und tanzen ihrem königlichen Vater auf der Nase herum. Die Lösung: sie sollen verheiratet werden. Doch leider meldet sich auf das Inserat nur der stockfischige Prinz Waldomir - der sichtlich überfordert ist. Drei klatschnasse Mädels mit Schlamm in den Haaren und Algen um den Hals, die sich im Streit darüber, welche von ihnen die Allerbeste ist, auf Bäumen und in Teichen ziemlich derangiert haben, hat er nicht erwartet. Bei der Frage, welche nun geheiratet wird, fällt Waldomir spontan ein, dass er noch mal dringend in die Berge müsse, einen Drachen erlegen, das habe er ganz vergessen, was ihm sehr peinlich sei, aber leider. "Und das dauert ein Jahr?" "Ja. Mindestens", antwortete Waldomir. "Vielleicht auch zwei. Drachen können sehr listig sein." Diese Aussage treibt die drei in den nächsten Konkurrenzkampf. Wer zuletzt einen Drachen fängt, hat verloren und muss den langweiligen Prinzen heiraten. Kurz darauf sieht man sie davon galoppieren, während der König und Waldomir die ungewohnte Ruhe bei einer Runde Schach genießen. In den Bergen gewinnen die nun im Teamwork vorgehenden Schwestern großen Gefallen an der Jagd und können den zwei daheim Gebliebenen regelmäßig eine ganze Ladung Drachen schicken. Die Frage, wer von ihnen die allerbeste Prinzessin ist, bleibt bei soviel harmonischer Zusammenarbeit vorerst ungeklärt In ihrem dritten Kinderbuch stellt Ursula Poznanski viel Sprachwitz und Gefühl für Situationskomik unter Beweis. Mit feiner Klinge witzelt sie sich an der Umkehr traditioneller Geschlechterklischees entlang und ironisiert das Prinzessinnenbild genauso wie den Zickenkrieg unter Schwestern. Angesichts der beiden männlichen Figuren - dem Weichei Waldomir und dem hilflosen Vater - ist es keine Frage, welchem Geschlecht hier die Sympathien gehören: den eigensinnigen, kämpferischen, selbstbewussten Frauen, die einfach immer ihr Ding durchziehen, ohne sich darum zu scheren, was von ihnen erwartet wird. Mit der Wahl der Illustratorin Sybille Hein hat der Verlag ein glückliches Händchen bewiesen. Entspricht doch der freche, bunte, fröhliche Stil der Hamburger Künstlerin genau dem leichten, witzigen Tonfall des Textes. ---- Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Doris Maier; Sanfte Prinzessinnen sind "out", die Vermählung mit lahmen Prinzen ist Vergangenheit. (ab 6) (JE) Es ist wirklich erfrischend, wie heute mit Rollenbildern gespielt werden kann. In dem vorliegenden Band wird einmal mehr mit dem Mythos der wohlerzogenen, wunderschönen und sanften Prinzessin und dem alles beherrschenden König aufgeräumt. Dabei geht es um das alte Thema: Der König will wenigstens eine seiner drei Töchter an einen Prinzen verheiraten. Der Grund dafür lässt gleich zu Beginn einmal alle Klischees fallen, denn der gute Papa hat genug von seinen zugegebenermaßen unausstehlichen Kindern und erhofft sich seine Ruhe durch die Verlagerung der Töchterplage auf einen Schwiegersohn. Doch nur ein einziger Prinz meldet sich und auch diesem wird bald klar, dass er keine der drei königlichen Töchter ehelichen möchte und lieber mit Papa König Schach spielt. Die Prinzessinnen - stets im Wettkampf, wer wohl die Schönste, Schnellste, Geschickteste, Einfallsreichste und überhaupt Beste sei - tummeln sich fortab als Drachenjäger und haben nur mehr wenig Zeit, sich zwischen den Kämpfen zu streiten. Fazit: Die Frage, wer nun die allerbeste Prinzessin sei, wird nie geklärt werden. "Das weiß nämlich niemand. Außer vielleicht den Drachen. Und die verraten es nicht." Wer sich einmal wirklich "märchenhaft" amüsieren will, der sollte zu diesem wirklich witzigen Buch greifen! ---- Quelle: Bücherschau (Büchereiservice des ÖGB) (http://www.buecherei.at/); Ein König hat drei Töchter und die sind wunderschön. Allerdings sind die drei Gören sehr temperamentvoll und werden ihm allmählich zu viel. Deshalb beschließt er, sie zu verheiraten. Auf seine öffentliche Bekanntmachung meldet sich nur Prinz Waldomir. Nun beginnen die Prinzessinnen in bester Manier, schon mal vorab um diesen Herrn zu streiten. Das geht lange Seiten vergnüglich dahin. Bei seinem Eintreffen findet Waldomir die drei Schönen verschmutzt und zerrissen und sie kommen ihm wie Sumpfgeister vor. Der Prinz möchte sich die Sache nun doch noch mal überlegen und erst in ein paar Jahren wiederkommen. Warten ist nun aber nicht gerade Sache der Prinzessinnen. Sie widmen sich mit Feuereifer einer neuen Aufgabe. "Die allerbeste Prinzessin" ist ein durch und durch gelungenes Kinderbuch voll Originalität, Spaß und "pädagogischem Mehrwert". Denn hier kratzt Ursula Poznanski nicht nur am überlieferten Märchensujet, sondern auch an gängigen Wertvorstellungen. Sybille Hein gelingt es mit ihren Illustrationen alle Facetten des Inhalts widerzuspiegeln und noch einiges draufzugeben. Und auch insgesamt ist das himbeerrote Buch wunderschön und ambitioniert gestaltet. Ingrid Autengruber |