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KI
Schr
Regenbogenkind
Schreiber-Wicke, Edith, 2000| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-522-17298-1 |
| Verfasser | Schreiber-Wicke, Edith
|
| Verfasser | Holland, Carola
|
| Systematik | KI - Kinder |
| Schlagworte | Behinderung, Schöpfung |
| Verlag | Thienemann |
| Ort | Stuttgart |
| Jahr | 2000 |
| Umfang | 63 S. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Edith Schreiber-Wicke. Mit Ill. von Carola Holland. Nach einer Idee von Margit Dahlke u. e. Nachw. v. Ruediger Dahlke |
| Illustrationsang | Ill. |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Martina Lainer; Jakob wird Bruder - und sein Schwesterchen hat Down-Syndrom. (ab 8) (JE) Dieses Kinderbuch macht es sich nicht leicht, der Frage nachzugehen, warum es Babys gibt, die behindert auf die Welt kommen. Margit und Ruediger Dahlke haben eine Tochter, die "in vieler Hinsicht ganz anders" (Nachwort von R. Dahlke, S. 60) ist, das Familienleben veränderte und allen vor Augen führte, worum es im Leben tatsächlich geht. Edith Schreiber-Wicke erzählt von diesem Kind. Sie tut es auf zwei Ebenen: In den blau gedruckten Passagen erzählt sie vom Regenbogenland, in dem noch Ungeborene sind und sich eine Lebensaufgabe aussuchen müssen, und stellt Naomi vor, die behindert sein möchte, damit "jeder, der mir begegnet, darüber nachdenkt, was wirklich wichtig ist" (S. 15). In den schwarz gedruckten Kapiteln begegnet man Jakob und seiner Familie, in die Naomi hinein geboren wird. Der Autor Ruediger Dahlke kann als esoterischer Autor bezeichnet werden. Die Vorstellung, dass sich ein Ungeborenes selbst entscheidet, in welchem Umfeld es zur Welt kommt, entspricht nicht dem christlich-jüdischen Schöpfungsglauben. Aber die Botschaft dieser von Schreiber-Wicke sprachlich so wunderbar umgesetzten Geschichte ist überaus wichtig und nicht an Konfessionen gebunden. Behinderte Menschen sehen die Welt mit anderen Augen und sie stellen die Maßstäbe sogenannter "normaler" Menschen gehörig in Frage. Naomi bringt eine neue Qualität in das Leben jener Menschen, die um sie herum sind. Ich persönlich habe mein Problem mit der Vorstellung, wir würden selber Ort, Zeit und Umstände unserer Geburt bestimmen. Für mich liegt Zynismus darin - warum sollten Kinder in einem Land aufwachsen wollen, in dem sie Hungers sterben, von den Eltern missbraucht werden, im Krieg umkommen oder eben behindert sind. Naomi will anders sein, um Veränderung zu bewirken, um glücklich zu machen. Ihr Wille geschehe. Ihr Ziel erreicht sie, so weit wir die Geschichte mitverfolgen können. Dass die Schwierigkeiten und Probleme erst auf die Familie zukommen, deutet Schreiber-Wicke im Traum Jakobs an, der zur blauen, d.h. fantastischen Ebene gehört. Berührend und nachdenklich stimmend ist dieser Text, der von Carola Holland in blau-schwarzen Bildern begleitet wird. |