Beste Freunde

Beste Freunde, 2015
Libresso
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Medienart Buch
ISBN 978-3-8489-0091-6
Beteiligte Personen Sarah, Linda Wikipedia
Beteiligte Personen Davies, Benji Wikipedia
Systematik KK - Kinder Kindergarten
Verlag Aladin-Verl.
Ort Hamburg
Jahr 2015
Umfang [15] Bl.
Altersbeschränkung keine
Auflage 2. Aufl.
Sprache deutsch
Verfasserangabe Linda Sarah und Benji Davies. Aus dem Engl. von Johanna Hohnhold
Illustrationsang überw. Ill. (farb.)
Annotation Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/);
Autor: Kathrin Wexberg;
Annotation: Ansprechendes Bilderbuch über Eifersucht unter Freunden.
Rezension: Mit den besten Freunden ist es so eine Sache was wunderbar funktioniert, solange man zu zweit ist, kann sich schnell verändern, wenn jemand dritter die Szene betritt. So geht es Ben, der mit seinem besten Freund Eddy und zwei Pappkartons schon viele Abenteuer erlebt hat. Als Sam mitspielen darf, fühlt er sich plötzlich überflüssig. Die Ernsthaftigkeit dieses kindlichen Problems wird in Bild und Text ganz zurückgenommen umgesetzt: Benji Davies deutet die Mimik der drei Kinder (im englischen Original heißen sie übrigens Birt, Etho und Shu) höchstens an, auch im Text von Linda Sarah werden keine großen Dramen beschworen und keine ausschweifenden Erklärungen gegeben: Eddy und Sam klingeln manchmal bei Ben. Aber Ben will sie nicht sehen., heißt es schlicht. Was Eddy und Sam sich schließlich einfallen lassen, um Ben wieder mit ins Boot (bzw. in den Pappkarton) zu holen, ist etwas dick aufgetragen, auch die ungebrochene Harmonie, in der die drei am Ende richtig dicke Freunde werden, ist vielleicht nicht ganz lebensnah dennoch bietet die geradlinige Geschichte sicher Anknüpfungspunkte schon für junge Kindergartenkinder, um über das Thema Freundschaft ins Gespräch zu kommen.

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Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Cornelia Gstöttinger;
Beste Freunde zu dritt - geht das? (ab 3) (JD)
Ben und Eddy sind beste Freunde. Jeden Tag lassen sie ihre riesigen Pappkartons zu Piratenschiffen und Königsschlössern werden. Sie sind ein tolles Team. Sie spielen, lachen und quatschen oder beobachten mucksmäuschenstill das Tal. Freundschaftsglück pur füllt die ersten Bilderbuchseiten. In dieses harmonische Szenario ziehen dunkle Wolken herein, als eines Tages ein anderer Junge auftaucht, der mitspielen möchte: Ganz nah an den Emotionen des kindlichen Protagonisten erzählen Text und Bild, wie sich Ben plötzlich seltsam und außen vor gelassen fühlt.
Benji Davies, Illustrator des berührenden Bilderbuchs "Nick und der Wal", findet eine starke Bildsprache für Bens Lage, die Einsamkeit, in die er mit einem Mal abzurutschen scheint. Während die anderen beiden Kekse teilen und den Wolken beim Fangen spielen zusehen, ist sein Karton ein wenig ins Abseits gerutscht, dem Jungengesicht ist das Lachen abhanden gekommen. Er zieht sich zurück, geht nicht mehr auf den Hügel, wo Sam und Eddy gemeinsam Drachenjäger und Himmelsstürmer spielen. Doch der neue Junge ist zum Glück ein begnadeter Bastler: Ein besonderes Geschenk (kleiner Tipp: es hat vier Räder) lockt Ben aus seinem Zimmer hervor und zaubert ein begeistertes Lachen zurück auf sein Gesicht. Und es zeigt sich: Auch zu dritt kann man unzertrennlich sein!
Eine mit viel Einfühlungsvermögen geschilderte Freundschaftsgeschichte mitten aus dem Kinderalltag mit großem Happy End. Unbedingt einstellen!

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Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp);
Autor: Martina Koler;
Zwei einfache Pappkartons sind das Lieblingsspielzeug von Ben und Eddy. Täglich schleppen sie diese auf einen Hügel, erleben die aufregendsten Abenteuer, werden zu Rittern, Piraten oder Astronauten oder genießen in Ruhe die Einfachheit ihrer Behausungen. Die beiden sind nicht nur ein tolles Team, sondern vor allem beste Freunde, wie es bereits der Buchtitel vorgibt. Eines Tages gesellt sich ein dritter Junge zu ihnen, Sam, auch er bewappnet mit einem richtig großen Pappkarton. Abwartend, ein wenig skeptisch lassen sie ihn mitspielen. Eddy und Sam verstehen sich auf Anhieb, Ben aber fühlt sich ausgeschlossen, zerstört seinen Karton, beteiligt sich nicht mehr an den Spielen am Hügel und lässt sich auch nicht umstimmen, sobald die beiden Freunde bei ihm klingeln. Und wieder ist es ein Pappkarton, der ihn zurück in die Gemeinschaft holt, diesmal in Gestalt eines riesigen Fahrzeugs: ein unfassbares Riesenmonsterkistending! Und nun geschieht genau das, wonach sich alle drei Jungen so sehr sehnen - sie werden richtig dicke Freunde. Eine Hommage für einen äußerst einfachen, aber doch so vielseitigen Spielgegenstand, den Pappkarton, eine Hommage aber auch für die Bedeutung des Spielens. Denn letztendlich gelingt es den Kindern gerade über die spielerische Beschäftigung, sämtliche Vorurteile, Ängste und Widrigkeiten zu überwinden und in eine wertvolle Freundschaftsbeziehung zu treten. Die in matten Pastelltönen gehaltenen Bilder überzeugen wie bereits der Vorgänger Nick und der Wal durch die minimalistische Einfachheit der dargestellten Figuren, die uns aber in Mimik und Gestik sehr viel zu sagen haben und die Geschichte für Kinder klar verständlich aufzeigen. Ergänzt werden sie treffend von erzählenden Textpassagen, die in ihrer Kürze Wesentliches zum Ausdruck bringen und genügend Spielraum für die Phantasie und Gedankenwelt der Kinder lassen.