Wenn du zweifelst, freue dich : ein Versuch, an Gott zu glauben

Rachbauer, Wolfgang, 2014
Libresso
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Medienart Buch
ISBN 978-3-7025-0753-4
Verfasser Rachbauer, Wolfgang Wikipedia
Systematik LH - Lebenshilfe
Schlagworte Glaube, Gott, Katholische Kirche, Ökumene
Verlag A. Pustet
Ort Salzburg
Jahr 2014
Umfang 175 S.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Wolfgang Rachbauer
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Monika Roth;
Ein Banker schreibt über seine Glaubenssuche und seine Glaubenszweifel. (PR)
Wolfgang Rachbauer, aus einem Salzburger Transportunternehmen stammend und damit schon von jungen Jahren an ein erfahrener LKW-Fahrer, nach dem Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften seit 15 Jahren Führungskraft im mittleren Management von Raiffeisen international, befasst sich im vorliegenden Band mit der Frage, wie man als Banker und seiner Eigeneinschätzung nach als durchschnittlich gebildeter Möchtegern-Katholik mit Glaubenszweifeln umgeht. Sehr sympathisch an seinem Ansatz war für mich bei der Lektüre seine Argumentation, dass der Zweifel zu einem lebendigen Glauben dazugehört und er auch als Banker im Alltag ein "Missionar wider Willen" sein kann, also seine Würdigung der Rolle des Laien in der Kirche. In 30 Kapiteln nähert sich der Autor verschiedenen Fragen, die seiner Meinung nach einfache Christen umtreiben: Die Spaltung in der Kirche zwischen Amtskirche und Gottesvolk, zwischen Traditionalisten und Modernisten ("horizontales Schisma"), das Gebet, die Ökumene, die Sicht des Teufels, die Gefahr sogenannter religiöser Komfortzonen, der Umgang mit dem ungeliebten Beichtsakrament, die Theodizeefrage etc. werden thematisiert. Er bemüht sich dabei um eine frische Sprache und um offene und ehrliche Fragestellungen.
Ein Buch, das als Diskussionsgrundlage in Pfarrgemeindegruppen sicher gut geeignet ist, wenn auch für meinen Geschmack die Antworten manchmal zu schnell kommen und der ganze Band zeitweise eher für kirchliche Insider geschrieben zu sein scheint. Lesenswert.