Etwas mehr Hirn, bitte : eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten

Hüther, Gerald, 2015
Libresso
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Medienart Buch
ISBN 978-3-525-40464-5
Verfasser Hüther, Gerald Wikipedia
Systematik LH - Lebenshilfe
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
Ort Göttingen
Jahr 2015
Umfang 187 S.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Gerald Hüther
Annotation Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/);
Autor: Maria Eder-Eichberger;
Gerald Hüther setzt in seinem neuesten Buch die Funktionsweise des Gehirns mit individualisierten Gemeinschaften gleich - ausgehend von der Aussage, unser Gehirn sei ein soziales Konstrukt, das einzigartig, aber auch durch unsere jeweiligen Erfahrungen mit anderen Menschen geformt ist. Neben einem guten Überblick über die Gehirnentwicklung, wendet sich Hüther vor allem den Mechanismen der Potentialentfaltung sowie Anpassungs- und Reorganisationsprozessen zu. Für Letztere benötigt der sich entwickelnde Mensch zum einen Sicherheit bietende und Grundbedürfnis stillende Gemeinschaften, die sich gegenseitig unterstützen, Wissen und Können austauschen, Zusammenarbeiten und gemeinsam Anstrengungen meistern. Zum anderen benötigt der Mensch Verlangsamung, Verringerung des Differenzierungsdrucks und Verhinderung der zu frühen Spezialisierung. Diese Kernthese versucht der Hirnforscher auf die gesellschaftspolitische Ebene zu transformieren, indem er die Forderung von individualisierten Gemeinschaften formuliert, die vorhandenes Wissen mit neuem verknüpfen und selbstorganisierende Prozesse zulassen. Durch das Verständnis der eigenen Eingebundenheit in den "Evolutionsprozess des Lebendigen" könnten Menschen beginnen, Verantwortung zu übernehmen und selbst Beziehungsmuster mitzudenken/ mitzugestalten.