Mick and Mo in the Wild West

Funke, Cornelia, 2002
Libresso
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Medienart Buch
ISBN 978-3-7891-1231-7
Verfasser Funke, Cornelia Wikipedia
Systematik FE - Fremdsprache Englisch
Schlagworte Englisch, Englischlernen, Englischunterricht, Erstlesebuch, Cowboy, Wilder Westen
Verlag Oetinger
Ort Hamburg
Jahr 2002
Umfang [16] Bl.
Altersbeschränkung keine
Reihe First Reading with Magic Lante
Sprache deutsch
Verfasserangabe Cornelia Funke
Illustrationsang zahlr. Ill. (farb.) + Vokabelliste + CD
Annotation Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/);
Autor: Gerti Schulte;
Annotation: Western als Erstlesetext
Rezension: Mick ist langweilig. Es regnet und man kann nicht rausgehen. Für solche Fälle haben er und sein Kuscheltier, Gorilla Mo, eine gute Strategie. Sie kriechen unters Bett, und gelangen - wie Alice ins Wunderland - durch ein Loch in der Erde direkt in den Wilden Westen. Hier begegnen sie dem Sheriff, Lasso-Hilda, die sie als Hilfssheriffs anheuert, um wie Lucky Luke in Daisy Town Ordnung in die Stadt zu bringen. Furchtlos, mit Mo an seiner Seite, begibt sich Mick in den Kampf gegen die Bösen, auf der Hauptstraße zu High Noon ebenso wie im Badehaus.
Funkes spaßiges Westernleben hat Oliver Latsch in flüssiges Englisch gebracht, mit einfachen, nicht zu komplizierten Satzkonstruktionen. Sprachrhythmus ist ebenso gegeben wie durch Wortwiederholungen die Übungsfunktion beim Lesen. Und die witzigen, detailreichen Illustrationen korrespondieren mit der Zeilenschaltung. Eine alphabetisch angelegte Vokabelliste in Form eines Begleitheftes sowie eine CD vervollkommnen diese englische Ausgabe. Die CD wird angenehmerweise von einem deutlich, aber nicht zu schnell sprechenden Native Speaker besprochen, das Beste, was einem Lernenden passieren kann. Im konkreten Fall wäre vielleicht zu überlegen gewesen, nicht einen Briten (hier: Engländer), sondern einen Amerikaner einzusetzen, da damit die Situation (Schauplatz: USA) authentischer wirken würde. Die Hintergrundgeräusche und die auf das Genre Western perfekt abgestimmte Musik tragen jedenfalls zu einem angenehmen Hörerlebnis bei.

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Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Reinhard Ehgartner;
Der Oetinger-Erstlese-Reihe 'Laterne Laterne gelingt es bereits seit Jahren mit einfachen und guten Geschichten aus der Lebenswelt von Kindern, die Mühen des ersten Lesens unterhaltsam in Angriff zu nehmen. Nun hat der Verlag damit begonnen, einige erfolgreiche Titel aus dieser Reihe in Englisch anzubieten.
Das Unternehmen erscheint mir aus zweierlei Gründen interessant und schlüssig: Zum einen wurde in den letzten Jahren der Einstieg in die Fremdsprachen altersmäßig immer weiter nach unten gesetzt und liegt nun bereits im Kindergartenalter oder der frühen Volksschule. Der Einstieg in das Lesen und in die Fremdsprache sind somit bei der gleichen Altersgruppe gelandet. Begleitet von Erwachsenen können diese Kinder hier einen spielerischen Zugang zur Fremdsprache finden. Auf der anderen Seite bieten die Geschichten aber auch gelungene Unterhaltung für größere Kinder. Während aber 10-Jährige oft nur widerwillig zu Erstlesebüchern greifen, könnte dieses Hemmnis durch die neue Herausforderung Fremdsprache gemindert werden - man erweist sich bei der Lektüre schließlich als fremdsprachenkundig und nicht mehr als Leseanfänger.
Das pädagogische Grundkonzept der Reihe bleibt erhalten: Unterhaltsame Geschichten aus der Lebenswelt der Kinder, das Schriftbild nach kurzen Sinneinheiten gegliedert, breiter Durchschuss, Flattersatz. Neu hinzu kommen die CD und das Vokabelverzeichnis: Von professionellen Muttersprachlern in betonter Deutlichkeit gesprochen, werden Unsicherheiten in der Aussprache ausgeräumt und zugleich in die sprachliche Klangwelt (eher britisch als amerikanisch) eingeführt. Geräusche und Musik sorgen für ein lebendiges Hörerlebnis. Ein Mädchen und ein Junge stehen als Helden im Zentrum der ersten beiden Bände, auf deutsch sind diese Bücher bereits vor zwei Jahren erschienen. Auf Englisch verliert Linnea nichts von ihrer umwerfenden und charmanten Resolutheit und auch die entschlossene Tatkraft von Mick und seinem Gorilla Mo im Wilden Westen bleiben auf jeder Seite spürbar.
Der Ansatz, erfolgreiche Bücher in Englisch anzubieten, hebt natürlich den Schwierigkeitsgrad. Hier wird nicht mit künstlichen Dialogen und dem obligaten 'My name is ... begonnen, sondern mit lebendiger Sprache. Darin liegt auch der Reiz dieses Unternehmens. Sprache ist hier nicht etwas, das gelernt werden soll, sondern Träger einer spannenden Geschichte - die Leser/innen werden ernst genommen.
Durchaus spannend für die Bibliotheksbenutzer/innen könnte es sein, die deutsche und die englische Fassung nebeneinander im Regal zu finden. Kindern, die die deutschsprachige Fassung bereits kennen, wird somit ein verlockend einfacher Zugang zum englischen Text geboten.