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JR
Schw
Vito : Roman
Schwaiger, Peter P., 1999| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-85218-302-2 |
| Verfasser | Schwaiger, Peter P.
|
| Systematik | JR - Jugend Roman |
| Verlag | Haymon |
| Ort | Innsbruck |
| Jahr | 1999 |
| Umfang | 191 S. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Peter P. Schwaiger |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Christina Gastager-Repolust; Mutproben führen an gefährliche Abgründe. (DR) * 1978: Manni ist der Sohn der Deutschprofessorin, der Vater ist vor kurzem gestorben, die Mutter probt das Überleben mit Arbeit, Ortswechsel... Nach dem Roman von Paulus Hochgatterer "Wildwasser" lastet auf den ersten Sätzen der Romane, in denen junge Menschen den Aufstand proben, ein hoher Druck. Der Beginn soll es ja bei Hochgatterers Erfolgsbuch ausgemacht haben. Peter Schwaiger lässt auf den ersten paar Seiten Manni in seiner Umgebung unzufrieden den Ausbruch proben; der 16-Jährige entwendet Schulunterlagen - die vorbereitete Abschlussprüfung für Vincent Gross - und stürzt sich ins Abenteuer. Suff, Mädchen, Macht, Maschinen und wieder Suff, Mädchen... Cool müssen die Helden hier sein, ein Nazi bereichert die Szene und wird zum Opfer erkoren. Eifersucht zwischen Manni und Vincent Gross - Titelheld Vito - treibt die Handlung voran. Manni wollte außerhalb der armseligen Dachgeschosswohnung gegenüber dem See Abenteuer erleben, er wollte ein Mann unter starken, harten Männern sein. Freundschaft hat er keine geschlossen, wie ein drohendes Gewitter bahnt sich die Katastrophe an. Wer Manni eigentlich ist, was er eigentlich will - trotz viel Action bleiben diese Fragen für mich offen. Ein bisschen abstrakt ist die Geschichte, die Lifestyle 1978 wiedergibt, die Charaktere beschreibt, die Schicksale entwirft - distanziert, wie am Reißbrett, wie für einen Werbespot. ---- Quelle: SCHRIFT/zeichen; Ein Adoleszenzroman vor dem Hintergrund einer kleinen österreichischen Provinzstadt Ende der 70er Jahre. Der Autor, 1968 in Steyr geboren, schrieb bisher Erzählungen, Kinderbücher und Hörspiele. "Vito" ist sein erster Roman. Im Zentrum des Geschehens steht ein knapp 16-jähriger, der nach dem Tod seines Vaters aus seinem vertrauten großstädtischen Umfeld gerissen, in einer Provinzstadt Fuß zu fassen sucht. Während seiner Mutter die Veränderung offensichtlich gut tut, ist Manni dem neuen Umfeld und seinen gesellschaftlichen Mechanismen nicht gewachsen. Er setzt Aktionen - auch am Rande der Kriminalität - deren Tragweite er erst im Nachhinein erkennt. In seinem Streben um Anerkennung gerät er in eine immer größere Abhängigkeit von der Clique, in die er geraten ist, und deren Anführer. Der Autor zeichnet - zum Teil sehr plakativ - das Bild einer subkulturellen Jugendszene in einem kleinstädtisch-provinziellen Umfeld mit allen ihren negativen Erscheinungen: wilde Partys, Rauschgiftkonsum, Gewalt, Rivalität etc. Die immer wieder aufblitzenden Momente von Hilflosigkeit, von Sehnsucht nach Zuwendung und Beheimatung finden auch in der Sprache ihren Niederschlag. Und hier liegen auch die Schwächen des Romans. Es ist dem Autor nicht immer gelungen, abgegriffene Bilder zu vermeiden. Insgesamt ein bedrückendes Zeitdokument, das auch in heutigen Tagen immer noch seine Gültigkeit hat. Helga Ebner *Sz* August/2000 |