- Einfache Suche
- Erweiterte Suche
- Neu eingetroffen
- Stöbern
- Meine Ausleihen
- Meine Reservierungen
- Meine Listen
Suche in allen Kategorien
| Kriterium | Richtung | |
|---|---|---|
| 1 Sortierung | Relevanz | Absteigend |
| 2 Sortierung | ||
| 3 Sortierung | ||
| 4 Sortierung |
JR
Spi
Stargirl
Spinelli, Jerry, 2002| Libresso | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-7915-1960-9 |
| Verfasser | Spinelli, Jerry
|
| Beteiligte Personen | Steinhöfel, Andreas
|
| Systematik | JR - Jugend Roman |
| Verlag | Dressler |
| Ort | Hamburg |
| Jahr | 2002 |
| Umfang | 206 S. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Jerry Spinelli |
| Annotation | Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); Autor: Esther Kochte; Annotation: Stargirl ist nicht zu fassen, total schräg. Schulgespräch vom ersten bis zum letzten Tag. Mit ihrem unbekümmerten Anderssein zieht sie alle Ächtung auf sich - und auf Leo, der in sie verliebt ist. Eine motivreiche Geschichte über einen erfrischenden Nonkonformismus und die ursprünglichen Energien, die Spinelli in jedem geborgen glaubt. Rezension: "Sie ist mehr wir, als wir es je sein könnten. Sie ist, wer wir wirklich sind. Oder waren." Der Mentor hat gesprochen. Jeder jugendliterarische Held braucht einen Mentor. Meist ist er ein alter Mann, weil alte Männer so weise sind. Er reicht die Essenz der Geschichte auf dem Silbertablett und man hat gleich noch eine schöne Nebenhandlung. Diesen Service kann man schätzen oder nicht. Um Jerry Spinellis Botschaft wäre es allerdings schade, würde sie dem Leser entgehen. Nach "Taubenjagd" und "East End, West End" dreht sich auch Spinellis dritter ins Deutsche übersetzte Roman - seiner meisterhaften, motivreichen Erzählweise wurde wie immer Andreas Steinhöfel gerecht - um einen Nonkonformismus, der aus der Ursprünglichkeit des Seins resultiert, aus einem Seelenzustand so unversehrt, dass manche Gepflogenheit der modernen Gesellschaft daneben pervertiert erscheint, liest man die Geschichte im Sinne ihres Autors gegen den Strich. Die Inkarnation der gesunden Seele nennt sich diesmal Stargirl. Wie Mr. Mentor erklärt, blieb Stargirl resistent gegen die Mitlaufzwänge und Ellbogen irgendwelcher Mitschüler, denn bis zu ihrem 16. Lebensjahr hat sie nie eine öffentliche Schule von innen gesehen. Auch noch nie einen "über"zivilisierten Menschen, möchte man meinen, der Beschreibung ihrer Augen zufolge, die staunend geweitet sind wie ihr Kindergemüt, und ihrem skurrilen Verhalten nach, das sie seit ihrem Antritt an der Mica High School, Arizona an den Tag legt. Die Unbefangenheit, mit der Stargirls Anderssein daherkommt, könnte man je nach Standpunkt naiv oder weise nennen, vielleicht ist das in Wahrheit auch das Gleiche. Jedenfalls ist ihre Friedfertigkeit in einer Provinzstadt wie Mica eine größere Provokation als es die hitzigste Attacke eines immerhin klar konturierten Feindes wäre. Stargirl ist nicht zu fassen. Schulgespräch vom ersten bis zum letzten Tag. Mit ihrer unverstellten Lebensfreude berührt sie eine Lebendigkeit in den Mitschülern, die diese längst unter ihr kunstseidenes Prestigedenken geschnürt haben. Was tun, wenn sich selbst nicht in Frage stellen? Beißen! Angstbisse, gekleidet in kalte Ächtung und Spott, die auch Leo treffen. In Stargirl verliebt, bleibt er ihr einziger Freund. Aus der Ich-Perspektive des 16-Jährigen erzählt rückblickend der Mann Leo Borlock, der es nicht verwunden hat, dass er seine Mittlerrolle zwischen Stargirl, deren Wesen er im Grunde selbst nicht verstand, und den anderen seinerzeit nicht besser zu spielen vermochte. Am Ende verliert er Stargirl aus den Augen und eben nie mehr aus dem Sinn. Halten wir ihn fest, den Sternenmenschen in uns! Go, stay alive! Lesetipp ---- Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); Stargirl ist anders und wird entsprechend als Außenseiterin empfunden: Sie erscheint jeden Tag in einem anderen verrückten Kostüm in ihrer neuen Schule in einem verschlafenen Provinzort in Arizona; sie spielt an Geburtstagen ein Ständchen auf ihrer Ukulele, sie verteilt bei jeder Gelegenheit kleine Aufmerksamkeiten. Sie ist keine Außerirdische, aber außergewöhnlich - was die anderen über sie denken, spielt für sie keine Rolle. Der Ich-Erzähler Leo, 16, ist hin- und hergerissen zwischen seiner Faszination und seiner Zuneigung zu Stargirl und seinem Bedürfnis, von den anderen akzeptiert zu werden - aber als er sie dann schließlich dazu bringt, "normal" zu sein, ist jener Teil von ihr, den er am meisten geliebt hat, verschwunden. Spinelli erzählt von der Dynamik unter Jugendlichen, vom ständigen Ringen um Anerkennung und Zuwendung und von einer Liebesgeschichte, die unspektakulär, aber umso trauriger endet. |