Der Traum des Tigers

Almond, David, 2003
Libresso
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Medienart Buch
ISBN 978-3-473-34422-2
Verfasser Almond, David Wikipedia
Systematik JR - Jugend Roman
Verlag Ravensburger Buchverl.
Ort Ravensburg
Jahr 2003
Umfang 190 S.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe David Almond
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Sabine Eidenberger;
Ein 13-jähriger und seine Erlebnisse zwischen Traum und Wirklichkeit. (ab 12) (JE)

Joe ist ein Außenseiter. Er und seine Mutter leben in einem kleinen Dorf, der Vater war damals so schnell verschwunden, wie sein Jahrmarkt weitergezogen war. Joe lebt in seiner eigenen Welt voller Träume und Fantasie. So versucht er, den Hänseleien der Dorfkinder zu entfliehen. Die anderen Kinder merken auch, dass Joe nicht so ist wie sie. Eines Tages kommt ein Zirkus in die Stadt. Joe lernt die Artistin Corinna kennen und mit ihr das freie Leben ohne Zwänge und voller Selbstbestimmung. Die Zirkusmenschen verstehen ihn und seine Sichtweisen, seine Träume, seine Wünsche. Traum und Wirklichkeit vermischen sich nicht nur in Joes Leben, auch das Buch selbst ist ein ständiger Übergang zwischen den Welten. David Almond entführt in eine eigene Welt, die so facettenreich ist, wie ein Traum. Die Übersetzung aus dem Englischen von Cornelia Holfelder-von der Tann ist meisterlich gelungen. Ab 12 Jahren.

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Quelle: STUBE (http://www.stube.at/);
Der 13-jährige Joe steht ganz am Rande der nordenglischen Gesellschaft. Für seine Umgebung ist er ein Freak, ein Außenseiter: Er stottert, lebt vaterlos und streift viele Stunden alleine durch das Brachland hinter Helmouth. Sogar seine ihm liebevoll zugewandte Mutter fragt sich oft: "Was bist du nur für einer?" Vielleicht hat er auch wirklich eine besondere Gabe. Vielleicht sieht und hört er wirklich Dinge, die andere Kinder nicht sehen? Vielleicht ist der Tiger, der ihm in seinen Träumen begegnet, real? Sicher ist jedenfalls, dass ihn seine Umgebung diskriminiert, und dass ihm die bedingungslose Liebe seiner Mutter nicht helfen kann. Erst durch eine heruntergekommene Zirkustruppe erlebt er Anerkennung, Verständnis, das Gefühl von Zugehörigkeit. Wie in seinen anderen Texten skizziert Almond entrückte Figuren an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Realität und Fiktion. Genau diese Mischung macht die Texte immer wieder interessant. STUBE - Seitenweise : www.stube.at